Keine Einladungen zu Verkehrsschauen mehr - Kritik am Parkverhalten einiger Eltern
Verkehrswacht bleibt links liegen

Lokales
Pressath
09.10.2014
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Ganz ohne Kritik ging eine sonst harmonische Versammlung der Eschenbacher Gebietsverkehrswacht in Pressath nicht ab: Vorsitzender Hans Bscherer beklagt, dass sein Zusammenschluss zu unrecht ausgebootet wurde.

"Beinahe alle Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Region gehen auf unseren Vorschlag zurück." Hans Bscherer kann deshalb nicht verstehen, weshalb die Gebietsverkehrswacht bei Verkehrsschauen nicht mehr erwünscht ist, seit einiger Zeit erhalte sie keine Einladung mehr dafür. "Wir haben einen großen Beitrag zur Verkehrssicherheit der Region erbracht."

Ansonsten blickte Bscherer bei der Versammlung im Gasthof Heining auf ein positives Jahr 2014 zurück. Er erinnerte an die sechs Plakataktionen an den Bundesstraßen 299 und 470 im Jahr und die Warnhinweise zum Schulbeginn. Den Gemeinden dankte er für die Unterstützung. Gut komme der Ausflug als Dank an die Schülerlotsen an. Bei den Warnwesten für Erstklässler wünsche er sich, dass sie noch häufiger auf dem Schulweg zum Einsatz kommen, 200 Schüler habe der Verein bei der Fahrradprüfung unterstützt.

Vertreten war die Verkehrswacht beim Aktionstag der Polizei im Kindergarten. Positiv sei, dass der Landkreis die Jugendverkehrsschule mit neuen Fahrrädern unterstützt. "Katastrophal" sei dagegen die Parksituation an der Eschenbacher Markus-Gottwalt-Schule. Besonders die kurzzeitparkenden Eltern kritisierte er.

Horst Rozinski berichtete von soliden Finanzen. Allerdings hatte auch er Kritik vorzubringen: Er wünsche sich, dass die Gerichte den Verein bei der Verteilung der Mittel aus Geldstrafen öfter berücksichtigen würde. Dieses Geld würde der Verkehrserziehung im Kindergarten helfen.
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