Keine Nachwuchssorgen

Zweiter Bürgermeister Max Schwärzer (links) gratulierte den neuen Jugendsprecherinnen Vanessa Hösl (Zweite von links) und Anna Hösl (Zweite von rechts) sowie dem wiedergewählten Leiter Hans Graser (rechts). Bild: mng
Lokales
Pressath
04.12.2014
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Hans Graser bleibt an der Spitze des Pressather Spielmannszugs. Ewig will er den Posten aber nicht behalten. "Junges Blut" soll bald übernehmen - davon hat der Verein jede Menge.

Hans Graser zieht beim Spielmannszug weiter vorne weg. In der Hauptversammlung gaben dem bisherigen Leiter die 25 anwesenden Wahlberechtigten ihre Stimme. Dafür dankte der Leiter des Spielmannszugs, deutete aber auch an, dass er das Amt in Zukunft wohl doch an "junges Blut" weitergegeben wolle.

Einen solchen Wechsel hat die Jugend bereits vollzogen. Graser informierte, dass der Nachwuchs bereits vor der Versammlung Vanessa und Anna Hösl zu neuen Jugendsprechern gewählt hat. Die beiden übernehmen das Amt von Anna Deischl und Tina Meidinger.

In seinem Rückblick lobte Graser das Engagement der Mitglieder und hob die guten Kontakte zu den anderen Vereinen der Stadt hervor, besonders natürlich zur Feuerwehr. Gut angekommen sei das Zeltlager. Graser dankte der Stadt für die Unterstützung im Ferienprogramm und die gute Zusammenarbeit. Schriftführerin Christina Walberer berichtete dann von 54 aktiven Mitgliedern in den Sparten Fanfare, Schlagwerk, Lyra, musikalische Früherziehung und Piccolo-Flöte. Hinzu komme Standartenträgerin Christine Pfeiffer.

Von geordnete finanzielle Verhältnisse sprach Regina Kneidl. Allerdings sei der Aufwand für Uniform und Instrumente hoch. Da trifft es sich gut, dass es eine Fördergemeinschaft gibt. Deren Kassier Robert Scharnagl sprach von 108 Mitgliedern. Die Fördergemeinschaft stütze den Spielmannszug auch bei der Ausbildung.

Spielmannszugführer Graser berichtete, dass diese Ausbildung viel Zeit in Anspruch nehme. Der Grund sei ein positiver: "Besonders in der Sparte Piccolo und bei der musikalischen Früherziehung ist der Zuspruch groß." Graser dankte deshalb auch Anna Deischl für die Unterstützung. Besonders hob er Ingrid Graser und Norbert Höfer hervor: Beide leisten für den Nachwuchs tolle Arbeit, Norbert Höfer bereits seit 30 Jahren.

Auch zweiter Bürgermeister Max Schwärzer zollte den Ausbildern seine Anerkennung. Dem Spielmannszugführer wünsche er weiter große Schaffenskraft, den Vorstand forderte er auf, ihn zu unterstützen. Feuerwehr-Vorsitzender Rudolf Deglmann schloss sich an. Er lobte die gute Zusammenarbeit. Es freue ihn, dass Graser an der Spitze weitermache.

Kreisbrandmeister Jürgen Haider sagte, der Landkreis sei stolz, zwei Feuerwehr-Spielmannszüge zu haben. Mit ihrer Jugendarbeit seien die Pressather am richtigen Weg. Für den Stadtverband überbrachte Norbert Höfer Grüße und eine Einladung: Beim Faschingszug am 8. Februar baue der Stadtverband auf die Stimmungsgaranten vom Spielmannszug.
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