Klaus Schmidt erklärt Neuntklässlern Sozialversicherung
Fürs Alter vorsorgen

Klaus Schmidt von der Barmer GEK (stehend) erläuterte den Mittelschülern die Geschichte und das System der gesetzlichen Sozialversicherung. Bild: nn
Lokales
Pressath
12.03.2015
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Das System der sozialen Sicherung in Deutschland war Inhalt einer zweistündigen Informationsveranstaltung für die Abschlussklasse der Mittelschule. Klaus Schmidt von der Barmer GEK erklärte den Neuntklässlern, wie die Bevölkerung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit abgesichert ist.

Die gesetzliche Sozialversicherung gehe auf Reichskanzler Otto von Bismarck zurück. Ab 1881 seien nacheinander Kranken-, Unfall-und Rentenversicherung eingeführt worden. Das System ergänzten 1927 die Arbeitslosen- und 1995 die Pflegeversicherung. Schmidt unterrichtete die Jugendlichen darüber, dass die Sozialversicherungen nach dem Solidaritätsprinzip funktionieren. Die Beiträge richteten sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit, also den Einkünften der Versicherten. Nahezu jährlich würden die Beitragssätze angepasst, so der Referent.

Ein Sonderfall sei die Unfallversicherung, die allein durch die Betriebe finanziert wird. Träger seien die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. In den Mittelpunkt stellte Schmidt die Leistungen, die von den Kassen im Bedarfsfall erbracht werden. Nicht außer Acht ließ er die Alterspyramide, die immer mehr zerfranse. Alle Arbeitnehmer müssten sich darauf einstellen, in Zukunft länger zu arbeiten und auch privat für das Alter vorzusorgen.

Abschließend versorgte Schmidt die Jugendlichen mit reichlich Informationsmaterial. Er hoffe, dass sie die Leistungen der Sozialversicherungen möglichst wenig in Anspruch nehmen müssen.
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