Krise auch sportlich beendet

Lokales
Pressath
02.06.2015
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Nach der finanziellen Sicherheit kehrt auch der Erfolg zurück zum TSV Pressath. Die Hauptversammlung stand noch ganz im Zeichen des Kreisklassen-Aufstiegs der Fußballer. Aber auch andere Abteilungen vermeldeten Gutes.

Bei der Hauptversammlung feierten die TSV-Mitglieder vor allem Max Weyh. Der Torwart der ersten Mannschaft hatte am Vorabend im Elfmeterschießen zwei Neustädter Strafstöße gehalten und so den Weg in die Kreisklasse freigemacht. Im Bericht des Fußballabteilungsleiters gab es allerdings auch einen kleinen Wermutstropfen: Spielertrainer Robert Schäffler wechselt nach Tremmersdorf, verkündete Josef Sirtl. Er danke dem scheidenden Coach für seine "hervorragende Arbeit". Gleichzeitig stellte er Fritz Betzl als Nachfolger vor. Der Eschenbacher hatte gerade die A-Jugend der JFG Haidenaabtal zur Meisterschaft in der Kreisliga geführt.

Achtbar geschlagen

Kurz ging Sirtl auch auf die zweite Mannschaft ein, die sich in der B Klasse achtbar geschlagen habe. Mit mehr Trainingsfleiß wäre aber noch mehr drin, meinte Sirtl. Positiv äußerte sich Uwe Hautmann zu den Nachwuchsmannschaften des TSV. Um die Kleinsten in der G-Jugend kümmern sich Norbert Böhm, Stefan Plößner, Uli Dünzl und Wolfgang Speck. Sie tragen nur Freundschaftsspiele aus und spielen Turniere. Froh ist Hautmann, dass in der F-Jugend derzeit 20 junge Kicker aktiv sind. Daniel Kneidl, Markus Kneidl und Richard Weinhold haben mit ihnen viel zu tun. Kritisch sieht Hautmann die sogenannte "Fair Play Liga" ohne Schiedsrichter und ohne Tabelle. Die F 1 geann alle Spiele, die F2 musste Lehrgeld bezahlen.

Die E-Jugend betreuen Nacice Song, Dominik Dörner und Michael Pfleger. Im Herbst gewann sie von sieben Spielen fünf. In der laufenden Punktrunde gewann das Team von fünf Spielen drei und liegt auf Platz zwei. In den nächsten Wochen stehen noch einige Turniere an, im Juli gibt es ein Abschlussfest mit Übernachtung. Im August startet die neue Saison mit der Hans-Dorfner-Fußballschule. "Auch wenn der TSV bei der Jugend gut aufgestellt ist, dürfen wir nicht nachlassen", betonte Hautmann. Er regte ein eigenes Nachwuchsturnier an.

Viel erledigt, viel zu tun

Alfons Walberer, berichtete für JFG Haidenaabtal vom Aufstieg der A-Jugend. Nach einer "Superleistung" tritt die Mannschaft nächste Saison in der Bezirksoberliga Oberpfalz an. Außerdem habe sich der Spielgemeinschaft die SV Grafenwöhr angeschlossen, so dass nun zehn Mannschaften der JFG im Spielbetrieb stehen.

Wunibald Heinl ging im Detail auf die erledigten und geplanten Arbeiten im Sportzentrum ein. "Beim Trainingsplatz sind wir auf einem guten Weg", freute sich der Leiter des Bauausschusses. In der neuen Saison soll das erneuerte Spielfeld zur Verfügung stehen. Abgeschlossen ist der erste Bauabschnitt der Sportheimsanierung. Auf dem gesamten Gebäude ist das Dach neu eingedeckt. Die Arbeiten erledigten die Mitglieder in wenigen Wochen selbst. Unter der Anleitung von Hans Fritsch und Xaver Krauthahn waren immer genügend Helfer vor Ort und erledigten die Arbeiten. Lob sprach Heinl auch der Tennisabteilung und besonders deren Leiter Ludwig Gradl aus, der sich vorbildlich für die Errichtung eines Mehrzweckgebäudes auf dem Tennisplatz eingesetzt hat.
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