Letzter Feldweg

Lokales
Pressath
11.10.2014
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Im Bändel nichts Neues: Am Donnerstag beantragte die CSU in der Stadtratssitzung erneut eine Asphaltschicht, die SPD ist weiter dagegen. Der Bürgermeister soll nun nach einem günstigen Kompromiss suchen.

(wüw) Auf der Tagesordnung hatte der Stadtrat einige brisante Themen. Nachdem das Thema Bauland in den nichtöffentlichen Teil wanderte, das Hundehotel wegfiel und sich der Punkt zum Kahrmühlweg als Missverständnis erwies (siehe Kasten), blieb nur "Pressaths letzter Feldweg". Allerdings stritt das Gremium um die Asphaltierung Im Bändel schon einmal emotionaler.

22 000 Euro würde eine Staubfreimachung kosten. Nicht zu viel, findet zweiter Bürgermeister Max Schwärzer, um den Zustand zu beheben. Die Straße sei inzwischen für viele der kürzeste Weg zur Stadthalle. Deshalb werde sich auch häufiger genutzt. Für die SPD ist der Verkehr immer noch zu gering, als dass der Ausbau angebracht wäre. Von einer Asphaltschicht profitierten vor allem Anwohner, die für eine Staubfreimachung nichts bezahlen müssten. Ein weiteres Argument: In einigen Jahren steht Sanierung des Bändelgebiets an. "Keiner kann sagen, wie dann die Straße verlaufen wird", sagt Bürgermeister Werner Walberer.

Das will Schwärzer nicht gelten lassen. "Nichts hält so lange wie ein Provisorium." Bis zur Sanierung könne viel Zeit vergehen. Deshalb jetzt nichts mehr zu machen, sei der falsche Weg. Der Rat einigte sich darauf, dass Walberer mit den Anwohner spricht, um für eine Kostenbeteiligung zu werben. In Pressath arbeiten derzeit viele Baufirmen, dritter Bürgermeister Wolfgang Graser könnte sich vorstellen, dass eine von diesen die Arbeit übernimmt. Dann könnte es endgültig bezahlbar sein.
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