Licht steht für Christus

Lokales
Pressath
05.02.2015
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An die große Bedeutung von Lichtmess in früheren Tagen erinnerte Pfarrer Edmund Prechtl im Gottesdienst. Auch wenn der 2. Februar heute Alltag ist, feierten Pressaths Christen das Datum groß.

Bei der Feier zu Mariä Lichtmess in der Pfarrei Sankt Georg erinnerte Pfarrer Edmund Prechtl an die Bedeutung, die der Feiertag einst hatte. Früher endete am 2. Februar das landwirtschaftliche Jahr, Mägde und Knechte konnten an diesem Tag ihre Stellungen wechseln.

Vor der Feier weihte Stadtpfarrer Edmund Prechtl mit Diakon Georg Hösl im Innenhof des Seniorenheims die Kerzen. In einer Lichterprozession zogen die Gläubigen, angeführt von den Ministranten, in die Pfarrkirche zur Eucharistie. Nach dem Gottesdienst spendeten Pfarrer Prechtl und Diakon Georg Hösl den Blasiussegen. Dabei hielten sie gekreuzte Kerzen vor die Gläubigen und sprachen das Weihegebet. So solle der Herr auf die Fürsprache des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius die Gläubigen von allen Übeln des Halses und allem Bösen bewahren.

In der katholischen Kirche wird an Mariä Lichtmess die "Darstellung des Herrn im Tempel" gefeiert. Die Lichtsymbolik leitet sich aus dem Lukas-Evangelium her: Als die Eltern Jesus in den Tempel brachten, nennt der greise Simeon das Kind "Licht, das die Heiden erleuchtet" und "Herrlichkeit für sein Volk Israel."
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