Messerattacke im Schlaf

Lokales
Pressath
03.12.2014
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(wüw) Tatsächlich waren es wohl Probleme in der Ehe, die einen 53-Jährigen in der Nacht zum Dienstag dazu brachten, seine Frau schwer zu verletzen und sich anschließend das Leben zu nehmen. Das bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochnachmittag. Nähere Angaben machen die Behörden nicht. In Pressath macht das Gerücht die Runde, dass die 36-Jährige die Trennung wollte, weil sie bereits mit einem anderen liiert ist.

Damit wollte der 53-Jährige sich wohl nicht abfinden. Die Ermittler melden, dass er seine schlafende Frau mit einem Messer attackierte und im "Kopfbereich verletzte". Nach heftiger Gegenwehr gelang es der Frau, aus der Dachgeschosswohnung zu den Eltern im Erdgeschoss zu flüchten. Die Frau konnte das Krankenhaus am Mittwoch verlassen.

Nach ihrer Flucht sprang der Täter mit einem Strick um den Hals vom Balkon. Das Seil riss, so dass er in die Garageneinfahrt fiel. Die Obduktion an der Rechtsmedizin der Uni Erlangen/Nürnberg am Mittwoch ergab, dass bereits "die massive Strangulation todesursächlich" war, wie es in der Pressemitteilung heißt. Unklar ist bislang, ob der Mann unter Alkohol- oder Medikamenteneinfluss stand. Die Staatsanwaltschaft hat dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben.
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