Missa antiqua für Könige

Lokales
Pressath
08.01.2015
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Festlich wie es dem Anlass gebührt: Kirchenchor und Bläsergruppe führten am Dreikönigstag Wolfram Menschicks Missa antiqua auf - nicht der einzige Höhepunkt in der Messe.

Den Hauptgottesdienst am Dreikönigstag gestalteten Kirchenchor und Bläsergruppe mit der Missa antiqua von Wolfram Menschick. Die Musiker boten den Gläubigen damit ein akustisches Gegengewicht zum optischen Glanz der herrlich dekorierten Stadtpfarrkirche Sankt Georg.

Nach dem Einzug von Stadtpfarrer Edmund Prechtl mit den Ministranten stimmten alle "Stern über Bethlehem" an. Der Kirchenchor hatte sich mit der Bläsergruppe für das Kyrie und Gloria mächtig ins Zeug gelegt. Günther Hösl begleitete den Kirchenchor an der Orgel, unterstützt durch das Bläserquartett in der Besetzung Martin Wolf, Andreas Kiener, Uli Bär und Sonja Neukam. Den Gesang zwischen Lesung und Evangelium übernahm der Männerchor, der "Seht, unser König kommt" und den Kehrvers "Werde Licht, Jerusalem, Halleluja" vortrug.

Prechtl weihte dann Wasser, Salz, Kreide und Weihrauch. Die Lektoren Richard Wolf und Josef Gmehling trugen Lesungen aus den Büchern Jesaja und Exodus sowie aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser vor und erläuterten die Bedeutung der Weihe. "Das geweihte Wasser soll alles segnen und abwaschen, was uns von Gott entfernen könnte." Salz könne schalem Wasser Kraft zurückgeben. Mit der Kreide werde das Zeichen des Kreuzes über den Eingang der Häuser und Wohnungen gesetzt. Weihrauch sei das Symbol für das Gebet, das, wie der Weihrauch, zu Gott emporsteigen soll.

"Hört, es singt und klingt mit Schalle", sang die Pfarrgemeinde zur Gabenbereitung. Danach waren wieder der Kirchenchor und die Bläser mit dem Sanctus und dem Agnus Dei aus der Missa antiqua an der Reihe. Während der Kommunion sang der Kirchenchor Ave Maria. Pfarrer Prechtl dankte zum Schluss dem Kirchenchor und den Bläsern für die Umrahmung. Nach dem Segen sangen die Gläubigen alle drei Stille-Nacht-Strophen, ergänzt vom Gloria-Lobpreisgesang des Kirchenchores.
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