"Mit Leib und Seele Banker"

Regionaldirektor Franz Penker (rechts) sowie (von links) Direktor Bernhard Wolf, Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Hecht und Direktor Hermann Ott würdigten bei der Verabschiedung die Verdienste von Franz Schneider und Erwin Kirchberger (Zweiter von rechts, mit Ehefrau Elke) um die Raiffeisenbank Weiden. Bild: is
Lokales
Pressath
29.06.2015
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"Genossenschaften sind immer das, was menschliche Einsicht, geistige Kraft und persönlicher Mut aus ihnen machen." Dieses Zitat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen trifft laut Regionaldirektor Franz Penker vom Genossenschaftsverband Bayern auf beide zu: Franz Schneider und Erwin Kirchberger.

In einer Feierstunde im Landgasthof Kahrmühle würdigten die Führungsriege und die Mitglieder der Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Weiden die Verdienste der beiden Männer, die über Jahrzehnte hinweg mit viel Solidarität, Zuverlässigkeit und großer Verantwortung die Geschicke der Raiffeisengenossenschaft mitgeprägt haben.

Franz Schneider, der ehemalige Bürgermeister von Kirchendemenreuth wurde nach 24-jähriger Tätigkeit im Aufsichtsrat offiziell aus dem Gremium verabschiedet. Erwin Kirchberger, der langjährige Leiter der Internen Revision, wurde aus Altersgründen in den verdienten Ruhestand versetzt.

Hermann Ott, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Weiden, wies dabei darauf hin, dass die Raiffeisengenossenschaft seit über 117 Jahren fest mit und in der Region verbunden ist. "Die Raiffeisengenossenschaft steht als Synonym für Lösungen, wo die Märkte versagen und sich Wirtschaftsakteure zurückziehen", unterstrich er. Zu diesem Image hätten auch Franz Schneider und Erwin Kirchberger wesentlich beigetragen, betonte Ott und dankte beiden für die unzähligen Stunden im Einsatz für die Raiffeisen-Institution und die vertrauensvolle Zusammenarbeit über Jahrzehnte hinweg.

Höhepunkt der Feierstunde war die Ehrung von Schneider und Kirchberger durch Regionaldirektor Franz Penker vom Bezirksverband Niederbayern/Oberpfalz. Schneider sei als Aufsichtsrat ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Vorstand und den Mitgliedern gewesen, erklärte Penker und überreichte ihm als Zeichen der Anerkennung die Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbandes Bayern sowie ein kleines Weinpräsent.

Auf Erwin Kirchberger eingehend, erinnerte der Regionaldirektor an die 49 Jahre, die vergangen sind, seit der scheidende Prokurist in die damalige Raiffeisenbank Burkhardsreuth eintrat. Damals habe es in der Oberpfalz 233 Kreditgenossenschaften gegeben, jetzt seien es nur noch 31. Der technische Fortschritt habe dazu geführt, dass nicht mehr der Tresor-, sondern der Serverraum der Hochsicherheitstrakt einer Bank sei.

"Sie, Herr Kirchberger, waren mit Leib und Seele Banker und können mit Stolz auf Ihr berufliches Wirken zurückblicken", machte Penker deutlich. In Anerkennung des beruflichen Lebenswerkes verlieh er Kirchberger die goldene Raiffeisennadel des Deutschen Raiffeisenverbandes. An dessen Ehefrau Elke überreichte er einen Blumengruß.
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