Mit Pauken und Trompeten

Bernhard Knöfel (Mitte neben seiner Frau Marianne) feierte 90. Geburtstag. Zahlreiche Gratulanten überbrachten Glückwünsche. Bild: xs
Lokales
Pressath
02.03.2015
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Standesgemäß feierte der Pressather Spielmannszug Bernhard Knöfel. Und auch viele andere Gäste ließen den früheren Wasserwart zum 90. Geburtstag hochleben

Einen großen Bahnhof bereitete der Spielmannszug Bernhard Knöfel. Mit dem Ständchen würdigten die Musiker einen Mann, der sich um die Feuerwehr in jahrzehntelanger Arbeit verdient gemacht hat. Knöfel war fast 40 Jahre Hausmeister und Gerätewart der Floriansjünger. Nun feierte er 90. Geburtstag.

Vorsitzender Rudi Deglmann und Kommandant Andreas Kneidl sowie sein Vorgänger Heinz Koppauner überbrachten mit den Mitgliedern des Verwaltungsrats Glück- und Segenswünsche. Beide hoben die Leistungen des Jubilars hervor, die die Wehr schon vor Jahren mit der Ernennung zum Ehrenmitglied gewürdigt hatte. Auch der Spielmannszug schloss sich den guten Wünschen an. Die Glückwünsche der Stadt überbrachten Bürgermeister Werner Walberer und Seniorenbeauftragter Albert Butscher.

Von 1964 bis zum Erreichen des Rentenalters 1987 war Knöfel bei der Stadt als Wasserwart für den reibungslosen Betrieb des Wasserwerks verantwortlich. Von seinen ehemaligen Kollegen des Bauhofs ließen es sich sein Nachfolger Josef Biersack und Norbert Höfer nicht nehmen, dem Jubilar ihre Aufwartung zu machen. Seitens der Personalvertretung waren Rudi Fuchs und Werner Deglmann gekommen.

Jahrzehntelang war Knöfel ein zuverlässiger Mitarbeiter beim Roten Kreuz. Immer wieder versah er bei der Bereitschaft in Eschenbach seinen Dienst mit Freude und Engagement. Stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter Thomas Rauch und die Pressather Bereitschaftsleiterin Andrea Fürst überbrachten Glückwünsche.

Geboren wurde Bernhard Knöfel in Friedewald in Oberschlesien. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Lehre als Schlosser. Von 1942 bis 1945 war er beim Arbeitsdienst und anschließend beim Militär eingesetzt. 1947 verschlug es ihn nach Pressath, wo er seine Frau Marianne kennenlernte. 1953 traten die beiden vor den Traualtar. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Hinzu kommen zwei Enkelkinder und inzwischen Urenkel.

In der Vergangenheit musste sich der Jubilar mehreren medizinischen Eingriffen unterziehen, die er alle gut überstanden hat. Schon jetzt freut er sich auf die Frühlings- und Sommerzeit, wenn er wieder Spaziergänge unternehmen kann
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