Musikanten spenden 750 Euro für Kinderkrebshilfe, Seniorenheim und Marterl-Renovierung
Wirtshaussänger lassen Kasse klingeln

750 Euro machten die Wirtshaussänger um Vroni Spitaler (Zweite von rechts) für den guten Zweck locker. Je 250 Euro nahmen Willi Neuser (links) für die Kinderkrebshilfe, Evi Muhr (Zweite von links) für das Seniorenheim und Bürgermeister Werner Walberer (rechts) für den Verein für kirchliche und soziale Zwecke entgegen. Bild: mng
Lokales
Pressath
12.12.2014
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Sich selbst und anderen Freude bereiten: Ihrem Motto blieben die Wirtshaussänger auch in diesem Jahr treu. Bei ihren monatlichen Gesangsabenden macht regelmäßig der Klingelbeutel die Runde. In diesem Jahr kamen dabei 750 Euro zusammen, die Organisatorin Vroni Spitaler an drei Pressather Einrichtungen weitergab.

Seit Februar 2008 treffen sich die Wirtshaussänger jeden zweiten Dienstag im Monat im Café Schwärzer, um zu singen. Vroni Spitaler gibt am Akkordeon den Ton vor. Mehr als 50 Sänger sind im Schnitt dabei, nicht nur aus Pressath. Auch aus Grafenwöhr, Eschenbach, Immenreuth, Kemnath, Waldeck, Erbendorf und Wildenreuth strömen die Musikfreunde. 619 Sänger weist Spitalers Statistik für dieses Jahr aus. Sie rechnete vor, dass die Sänger seit 2008 4000 Euro für gemeinnützige Zwecke gesammelt haben.

Am Dienstag waren es dreimal 250 Euro, die Spitaler zu vergeben hatte: an die Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord, das Seniorenheim und den Verein für kirchliche und soziale Zwecke. Der soll das Geld für eine Marterl-Restaurierung nutzen.

Vor der Spendenübergabe stimmte Vroni Spitaler natürlich ein Lied an. Danach überreichte sie das Geld an Willi Neuser als Beisitzer der Kinderkrebshilfe. Evi Muhr vertrat die Seniorenheimleiterin Christine Tschauner. Bürgermeister Werner Walberer war als Vorsitzender des Vereins für kirchliche und soziale Zwecke gekommen. Alle sicherten zu, das Geld zweckdienlich zu verwenden. Walberer ließ es sich nicht nehmen, einen finanziellen Grundstock für das nächste Jahr zu bilden und spendete 50 Euro für die Sängerkasse. Den Betrag habe er ganz sicher nicht von den soeben erhaltenen 250 Euro "abgezwackt".
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