Neue Pläne fürs Bursteingelände

Lokales
Pressath
15.10.2014
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Die Stadt packt ein heißes Eisen an. Das belastete Bursteingelände liegt seit Jahren brach. Mit Hilfe der Städtebauförderung soll sich dies ändern. In den Planungen des Rathauses kommt der Fläche eine wichtige Bedeutung zu.

(wüw) Bei der vergangenen Sitzung nickte der Stadtrat die Bedarfsmitteilungen für die Städtebauförderung und die Altstadtsanierung ab. Der Plan für erstere enthält bis zum Jahr 2017 Maßnahmen für rund 1,3 Millionen Euro. Für die Altstadtsanierung hat Kämmerer Josef Stock bis 2018 über 3,9 Millionen Euro angemeldet.

Als einer der größten Posten taucht auf der Liste für die Altstadtsanierung die Revitalisierung des Bursteingeländes auf. Das Areal liegt sein Jahren brach, nachdem Chemikalien den Boden verseucht haben. Allerdings ist unklar, wann die Stadt dieses Projekt angehen kann, die Eigentumsverhältnisse sind kompliziert. Für die Stadt hat das Projekt Bedeutung, weil dort eine Ausweichfläche für die Stadel im Bändel entstehen könnte. Erst wenn es für diese Stadel tatsächlich Ersatz gibt, kann im Bändel der Stadtumbau beginnen.

Weitere Mittel sind für die Umgestaltung des Hupferbergs, Hinter der Mauer und Teilbereiche der Frankengasse beantragt, ebenso für 2015 200 000 Euro für die Gestaltung des Marktplatzes und der Reinwaldstraße. In der Städtebauförderung gibt es für 2015 zwei große Punkte: Ein behindertengerechter Zugang zum Rathaus taucht in der Liste mit 180 000 Euro auf. Für Abbrucharbeiten am Schellenberg sind 105 000 eingestellt.

Bis Dezember muss diese Meldung bei der Regierung der Oberpfalz eingegangen sein. Nachdem die Anträge geprüft sind und auch das Landratsamt eine Stellungnahme abgegeben hat, gehen die Anträge an die Oberste Baubehörde. Tatsächlich gewährt wird in der Regel nur ein Teil der eingebrachten Maßnahmen. Welche, steht im Normalfall im Frühjahr des nächsten Jahres fest. (Hintergrund)
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