Pfarrei Sankt Georg eröffnet die Fastenzeit traditionell
Aschenkreuz ein Hoffnungszeichen

Asche aufs Haupt. Bei der Eucharistiefeier am Mittwoch zeichneten Stadtpfarrer Edmund Prechtl, Pastoralreferent Albert Neiser und die Kommunionhelfer Richard Wolf und Gerhard Merkl den Gläubigen das Aschenkreuz auf die Stirn. Es soll an die Vergänglichkeit erinnern, zugleich aber Hoffnung auf ein besseres, neues Leben mit Gott machen. Bild: mng
Lokales
Pressath
20.02.2015
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Der Tag, an dem das närrische Faschingstreiben vorbei ist, markiert den Beginn der Bußzeit. So auch in der Pfarrei Sankt Georg. Mit dem Aschermittwoch traten die Gläubigen in die 40-tägige Fastenzeit bis zum Karsamstag ein. Wie der Karfreitag ist der Aschermittwoch ein strenger Fast- und Abstinenztag, die Gläubigen sollen sich mit einer einmaligen Sättigung begnügen und auf Fleisch und Wurst verzichten.

Pfarrer Edmund Prechtl erinnerte daran, dass im Christentum die Zahl 40 eine wichtige Rolle spielt. Zeiten der Vorbereitung und der inneren Umkehr werden in der Bibel mit 40 Tagen bemessen. Die Dauer der Fastenzeit leitet sich vom Bericht über eine vierzigtägige Gebets- und Fastenzeit her, die Jesus nach der Taufe im Jordan auf sich nahm. Das Alte Testament berichtet, dass Moses, als er 40 Tage auf dem Berg Sinai war, nichts aß und trank, dass Elias 40 Tage zum Berg Horeb wanderte, ohne etwas zu essen. 40 Jahre zog das Volk des alten Bundes durch die Wüste, um das verheißene Land zu erreichen, und Jesus verbrachte 40 Tage in der Wüste mit Gebeten und mit Fasten und widerstand so den Versuchungen des Teufels.

Die Asche, gewonnen aus den Palmkätzchen vom Palmsonntag des Vorjahrs, soll die Gläubigen an die Vergänglichkeit erinnern, gleichzeitig Hoffnung auf ein besseres, neues Leben mit Gott machen. Der Kirchenbesucher signalisiert seine Bereitschaft zur Buße und Umkehr.

Mit den Worten "Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" zeichneten Stadtpfarrer Edmund Prechtl zusammen mit Pastoralreferent Albert Neiser sowie den Kommunionhelfern Richard Wolf und Gerhard Merkl den Pfarrangehörigen das Aschenkreuz auf die Stirn.
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