Pfarrjugend begeistert Publikum beim Bunten Abend im Pfarrsaal
Da tanzt das Schwungbein

Ein Hingucker beim Bunten Abend war das "Knie-Ballett". Die Frage: Welches Paar Beine gehört Pfarrer Edmund Prechtl. Bild: mng
Lokales
Pressath
18.11.2014
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Die staubgrauen Zeiten im Pfarrsaal sind endgültig vorbei: Erstmals nach dem Umbau hatte die Pfarrjugend zum Bunten Abend geladen. 14 Auftritte hatte die Pfarrjugend vorbereitet, damit begeisterten sie rund 240 Besucher im Saal. Das Programm stand unter dem Titel "Vorhang auf!". Nach der Begrüßung durchs Pfarrjugendleitungsteam um Bernadette Rodler und Martin Reis ging es mit dem Tanz "Happy Shuffle" der "Smileys" los. Anschließend musste das Publikum im Sketch "Die Rechenaufgabe" der "Heiligen Gummibärchen" mitrechnen. Ein Vater hatte arge Schwierigkeiten, seiner Tochter das Ergebnis der Rechnung 28 durch 7 zu erklären.

Im "Bauernballett" war dann Pfarrer Edmund Prechtl der Star. Langsamkeit war angesagt - beim Ballett als auch bei den Tanzschritten. Mit stoischen Gesichtern, jeden Schritt wohlüberlegt, trotteten die Tänzer hin und her. Als ein Tänzer versuchte, Schwung in die Truppe zu bringen, unterbanden die Kollegen recht schnell. Wer noch nicht genug gelacht hatte, bekam weitere Gelegenheit: Sei es beim "Märchensketch" oder einer abgeänderten Aschenputtel-Geschichte.

Auf ungewohnte Weise unterhielt ein Knie-Ballett. Margot Neukam und Christine Tschauner spannten eine Leinenbahn über die Bühne. Darunter schauten acht Beine, jedes festlich gekleidet und mit einem Gesicht auf dem Knie. Zu Johann Strauß' "Radetzky-Marsch" boten die acht Tänzer eine furiose Choreographie. "Knie-Ballett" war der Titel der Einlage, an der sich neben Pfarrer Prechtl die Pfarrgemeinderäte Renate Kneidl, Christine Reis und Martin Graser beteiligten. Die Tanzbeine überzeugten so, dass eine Zugabe programmiert war. Die Zuschauer honorierten die Mühen der "Prima-Knie-Ballerinas" mit langem Beifall.

Richtig spannend gestaltete Marius Koslowski seine Zaubershow. Der 15-Jährige verstand es hervorragend, das Publikum einzubinden. Routiniert zog er die Zuschauer in seinen Bann und ließ sie über seine Tricks staunen. Der Magier verband unbemerkt drei kurze Seile zu einem langen. Auch ihn belohnten die Gäste mit langem Beifall.

Ungewöhnliches steuerte eine Schwarzenbacher Gruppe bei. Die "Schenkelzinterer" verbinden Schuhplatteln mit AC/DC. Auch sie ernteten frenetischen Applaus. Als krönenden Abschluss hatte die Pfarrjugend die Dating-Show "Take me out" vorbereitet. Frauen suchten nach dem passenden Gegenstück. Den sieben junge Damen stellte sich Toni Neumann als "Bauer Bernhard" vor. Im tiefsten Dialekt berichtete er von seinem Charakter, seiner Vorliebe für Bullenzucht, Presssack, Fendt und Bier. Dass er damit die Lacher auf seiner Seite hatte, war klar. Die Frauen durften ihre Empfindung per Knopfdruck kundtun. Nach rund vier Stunden verließen gut unterhaltene Zuschauer und zufriedene Akteure den Pfarrsaal. Der erste Bunte Abend nach dem Umbau wird wohl nicht der letzte gewesen sein.
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