Plagen kommen und gehen

Lokales
Pressath
27.01.2015
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Norbert Ferstl ist zufrieden mit seinem Pressather Fischereiverein, dessen Mitgliedern und den Gewässern. Nur einer nagt an seinen Nerven.

Zufrieden und stolz könnten die Mitglieder des Fischereivereins sein, befand Norbert Ferstl in der Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende selbst ging mit gutem Beispiel voran. Vor allem beim Fischerfest habe sich der Fleiß der Mitglieder herausgestellt, lobte der Vereinsboss. Knapp 1000 Arbeitsstunden hätten sie geleistet. Auch Nichtmitglieder hätten geholfen. "Wir können stolz sein auf den gesamten Personenkreis", unterstrich Ferstl.

Grund zur Freude sei auch die Entwicklung in der städtischen Kiesgrube: Die Wasserpflanzenplage gehe zurück, der Kiesi-Beach sei auf einem guten Weg. "Hier ziehen Stadt und Verein an einem Strang und es sieht aus, als könnten wir die Angelegenheit kostengünstig beheben." Allerdings sei derzeit der Biber kurz davor, die Schlingpflanzen als Ärgernis Nummer eins abzulösen. Ferstl sah hier "dringenden Handlungsbedarf, wenn verhindert werden soll, dass die letzten Bäume nicht auch noch beseitigt werden".

229 Mitglieder

Erfreut zeigte sich Ferstl über "stabile" Mitgliederzahl von 229 Personen, wobei 55 aktiv sind. Auch mit den 19 Jugendlichen in der Nachwuchsgruppe sei er sehr zufrieden. In diesem Zusammenhang gab er bekannt, dass seit Januar Dominik Dorner mit Fabian Waldmann die Jugendgruppe leitet.

Positiv seien auch verschiedene Besatzmaßnahmen 2014 verlaufen. Zum Schluss dankte Ferstl für das "gute Klima" im Vorstand. Dies sei eine gute Basis für die Zukunft, meinte er.

Genug Geld

Kassenverwalter Martin Lutra freute sich, dass trotz des nicht gerade optimalen Wetters das Fischerfest ein sehr guter Erfolg war. "Wir sind finanziell auf einem guten Weg. Bei unserer guten Kassenlage sehe ich keine Veranlassung, an den Gebühren und Beiträgen etwas zu verändern", betonte der Kassenwart. Seine Ausführungen bestätigten die Kassenprüfer Anton Murr und Anton Gareis. Gewässerwart Peter Ferstl jun. ging auf die Besatzmaßnahmen in den Pachtgewässern ein. So habe der Verein in der Kiesgrube "Vier Tagwerk" bei Troschelhammer vermehrt Schleien gesetzt, um den Bestand dort zu sichern.

Für den verhinderten bisherigen Jugendwart Martin Kennel verlas Vorsitzender Norbert Ferstl den Rechenschaftsbericht. Höhepunkt für die Jugendlichen sei das Zeltlager in Troschelhammer gewesen. Erfolgreich sei auch das "Schnupperangeln" im Ferienprogramm der Stadt Pressath gewesen. "Dabei haben wir vier neue Mitglieder für die Jugendabteilung gewonnen", freute sich Ferstl.

Pressaths zweiter Bürgermeister Max Schwärzer sprach unter anderem die Situation in der Freizeit- und Erholungsanlage an. "Wir sind in Bezug auf die Pflanzenplage auf einem sehr guten Weg und die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Verein hat sich bewährt", unterstrich Schwärzer. Er lobte die gute Arbeit des Vorstands und freute sich, dass alle "an einem Strang ziehen".
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