Pressath stimmt sich ein

Das Christkind Luisa Gradl trug zur Eröffnung des Christkindlmarkts den Prolog vor. Bilder: mng (2)
Lokales
Pressath
02.12.2014
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Dichtes Gedränge ohne Hektik: Rund ums Haus der Vereine stimmten sich die Pressather aufs Fest ein - inclusive Christkind, "Landsknechtzipfel" und einem maskierten und spendablen Ex-Bürgermeister.

Auch ohne Schnee erwartete die Pressather am Sonntag ein stimmungsvoller Christkindlmarkt. Der Gewerbering hatte zum 24. Mal die adventliche Einstimmung organisiert und die Vereine brachten sich in der Schulstraße und am Haus der Vereine nach Kräften ein.

Um 11 Uhr eröffneten Bürgermeister Werner Walberer, Stadtpfarrer Edmund Prechtl und Gewerberingsvorsitzende Charlotte Hautmann den Markt. Für die Musik sorgte das Bläserensemble der Musikschule. Die Sprecher dankten den Organisatoren Herta Münsterer, Pia Stevens, Carina Schuster, Christian Panzer und Christian Mörtl. Die wiederum sagten der Stadt für die Hilfe Dank.

Richtig los ging es dann, als Christkind Luisa Gradl mit seinen sieben Engeln auf die Bühne trat. Als es den Prolog auf der Bühne vortrug, gab es im Marktbereich schon fast kein Durchkommen mehr. Ex-Bürgermeister Konrad Merkl fand als Nikolaus aber seinen Weg und verteilte Süßes an die Kinder.

Für die Großen gab es Kunsthandwerk und Bastelartikel: Kerzen, weihnachtliche Gestecke, dekorative Keramikwaren sowie Spielwaren aus Holz boten die knapp 50 Aussteller an. Hungern brauchte auch niemand: Bratwurstsemmeln, geräucherte Forellen, Langos und Pizza machten alle satt. Gegen die Kälte halfen Glühwein, Tee oder Kaffee und Kuchen im AWO-Heim. Großen Zuspruch fanden die heißen Cocktails am Stand der Pfarrjugend.

Beim Haus der Vereine schlug das "Pressather Fähnlein" sein Zelt auf. In historischen Kostümen boten die Mitglieder "Landsknechtszipfel" an. Wem das Glück bei der Verlosung des Gewerbeverbandes hold war, konnte sich über Weihnachtsgans, Ente, Pute, Gockel oder einen Artikel der örtlichen Geschäftsleute freuen. Gut kam bei den Kindern das im Hans-Ficker-Heim angebotene Filzen an. Die Schnitzkünstler und Korbmacher ließen sich auf die Finger schauen.

"Encores" unterhält

Für Musik sorgte auch der deutsch-amerikanische Chor "Encores". Reger Besucherandrang herrschte in den Abendstunden. Selbst nach dem offiziellen Ende um 20 Uhr waren vor allem die Verpflegungsstände noch sehr gut besucht.
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