Pressather Jagdgenossen freuen sich auch über gutes Verhältnis zu den Pächtern
Schwarzkittel geben Ruhe

Lokales
Pressath
27.03.2015
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Wildschweine machen den Jagdgenossen keine Sorgen. Bei der Jagdversammlung gab es in keinem der vier Bögen größere Schäden zu vermelden. Auch dies trug zum guten Verhältnis zwischen Jäger und Genossen bei, von dem Vorsitzender Norbert Höfer berichtete. Die Jagdpächter Stefan Butscher, Stefan Grafberger, Manfred Meier, Günter Habelitz, Kurt Dippl, Fritz Dippl, Martin Bösl, Martin Heidenblut, Hubert Gottinger und Hans Lacko waren auch bei der Versammlung.

Höfer blickte aufs Jahr zurück. Er erinnerte an die organisatorische Arbeit, die Hubertusfeier in Speinshart und die Hegegemeinschaftsversammlung. Im Detail ging er auch auf den Wegebau am Lanzweg ein. "Das ist eine enorme Verbesserung." Arbeiten gab es am Brunnlohweg am Viertagwerk und am Weg von der Reuthgasse zum Judenberg. Über 1400 Euro wurden verbaut. "Dank der Kommune haben wir noch Geld gespart."

Schriftführer Karl Rodler erinnerte an die letzte Versammlung. Kassenverwalter Anton Murr berichtete von geordneten Verhältnissen. 1200 Euro fürs neue Jagdkataster seien gut angelegt. Die Prüfer Erwin und Werner Deglmann bescheinigten saubere Kassenführung. Für die Jagdbögen sprachen Stefan Grafberger ( Jagdbogen I, Judenberg) und Günter Habelitz (Jagdbogen II, Frögau). Fritz Dippl (Jagdbogen III, Ebene) und Martin Heidenblut (Jagdbogen IV) gingen auf die Abschusspläne ein. Viele Rehe starben auf der Straße. "Im Bogen III haben die Schäden durch den Biber gewaltig zugenommen," so Dippl. Das Landratsamt habe nun die Jagd auf die Tiere erlaubt.

Keine Diskussion gab es zum Jagdpachtschilling. Wie üblich wird das Geld für den Wegebau zurückgelegt. Dies freute besonders Bürgermeister Werner Walberer. Hegeringleiter Albert Butscher gab bekannt, dass die Jägerschaft an der Ramadama-Aktion des Landkreises teilnimmt. "Wir sind am Samstag unterwegs." Weiter lud er zur Hegeschau am 25. April nach Speinshart und zur Hubertusmesse am 7. November in die Pfarrkirche.

Butscher bedauerte, dass es immer weniger Niederwild gibt, dagegen freue er sich über die guten Nachrichten bei den Wildschweinen. Mit dem Jagdessen endete die Versammlung. Ihr war ein Gottesdienst für den im vergangenen Jahr verstorbenen langjährigen Jagdvorsteher Werner Deglmann und alle Jagdgenossen vorausgegangen.
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