Pressather Mittelschüler besichtigen BMW-Werk in Regensburg - Jedes Jahr 120 Azubis
Ein Blick in die Zukunft?

Noch dürfen sie nicht selbst ans Steuer. Interessant war der Besuch bei BMW für Pressaths Achtklässler trotzdem. Ein Ausbildungsplatz im Regensburger Werk könnte ein Haupttreffer sein. Bild: nn
Lokales
Pressath
24.07.2015
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Alle 57 Sekunden verlässt ein Fahrzeug die Bänder des BMW-Werks in Regensburg. Im vergangenen Jahr kamen so 272 015 Autos mit dem weiß-blauen Emblem zusammen. Solche Zahlen bekamen 37 Schüler der Klassen 8 und M 8 mit ihren Lehrkräften Georg Anzer und Anton Waldmann bei einer Werksbesichtigung zu hören.

Nach einer filmischen Einstimmung führten Benjamin Burkhardt und Nina Turn die Pressather durch die Hallen auf dem 1,4 Millionen Quadratmeter großen Areal. Im Presswerk sahen die Schüler vier gigantische Pressen, die täglich rund 1000 Tonnen Stahl und fünf Tonnen Aluminium in Form bringen. Mit 9000 Tonnen Presskraft - dem Gewicht des Eiffelturms - formen die Maschinen die Bleche.

Der Karosseriebau setzt die so entstandenen Teile zur Karosserie zusammen, je nach Typ verbauen die Fachkräfte bis zu 550 Teile. Nach der Lackiererei ging es in die Montage. In der größten Abteilung kümmern sich 4000 Mitarbeiter überwiegend in Handarbeit um die Autos. 23 000 Einzelteile müssen sie verbauen und alle individuellen Kundenwünsche berücksichtigen.

Die Jugendlichen erfuhren, dass die Bauteile "just in time" oder "just in sequence" im Werk ankommen. Es gibt also kein Lager, die Lieferanten bringen die Teile, wenn sie gebraucht werden. Höhe- und Endpunkt war die Hochzeit: das Verschrauben des Antriebsstrangs Motor, Getriebe, Achsen mit der Karosserie. Beeindruckt von den Abläufen erfuhren die Schüler auch, dass das Werk jedes Jahr über 120 Azubis einstellt.
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