Pressather Wanderfreunde erkunden das Riesengebirge
Besuch bei Rübezahl

Die Reisegruppe vor ihrem Hotel in Spindlermühle im tschechischen Riesengebirge. Bild: sip
Lokales
Pressath
12.06.2015
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Das Riesengebirge hatten sich die Wanderfreunde als Ziel für ihren Ausflug gewählt. Ein Stopp in Bautzen unterbrach die Anreise. Eine Stadtführerin stellte die Stadt der Türme und des Senfts vor. Spindlermühle an der tschechisch- polnischen Grenze war dann das endgültige Ziel.

Die folgenden Tage nutzten die Pressather dann, um Natur, Kultur und Wirtschaft der Region zu erkunden. Ein erster Höhepunkt war dabei die Stadt Harrachov mit ihrer riesigen Skiflugschanze. Neben dem Wintersport ist der Ort bekannt für seine 300 Jahre alte Glashütte, die immer noch in Betrieb ist. Dort sahen die Ausflügler Glasbläser bei der Arbeit. In der Nähe fällt der Mumlava-Wasserfall in die Tiefe, eine der meistbesuchten Attraktionen des Riesengebirges.

Auch Jablonec (Gablonz an der Neisse) ist bekannt für sein Glasmuseum. In Liberec (Reichenberg) waren die Wanderfreunde von Rathaus und Marktplatz beeindruckt. Am Berg Jested (Jeschken) brachte eine Gondel die Besucher auf 1017 Meter Höhe, wo ein herrlicher Ausblick wartete.

In Spindlermühle begegneten die Oberpfälzer dann bei einer Wanderung Rübezahl persönlich. Danach führte die Fahrt zur "Adersbacher Felsenstadt" mit wunderbaren Felsgebilden wie "Der Zahn des Rübezahls" oder die Teufelsbrücke. Den polnischen Teil des Riesengebirge erkundeten die Ausflügler per Bus, dabei bot sich ein herrlicher Blick auf die Schneekoppe, den höchsten Berg des Gebirges.

Die ohne Nägel errichtete Stabholzkirche "Wang" war eine weitere Attraktion. Die Heimreise unterbrach ein Stopp in Görlitz. In der Stadt an der deutsch-polnischen Grenze beeindruckte besonders das Heilige Grab, eine Nachbildung der Grabeskirche in Jerusalem. Reiseleiter und Vorsitzender Albert Ficker dankte zum Schluss vor allem Busfahrer Gerhardt Marner.
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