Pressaths Kolpingfamilie zieht Bilanz - Noch keine Zustimmung für Beitragserhöhung
Kleiner Verein, großes Programm

Lokales
Pressath
16.01.2015
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Die Führung der Kolpingfamilie liegt weiter bei Helmut Langhammer, Toni Waldmann und Bernhard Riedl. In der Hauptversammlung bestätigten die Mitglieder die Vorsitzenden einstimmig. Wenig Änderungen gab es im Kolpingheim auch bei den weiteren Führungsposten. Unverändert bleiben auch die Mitgliederbeiträge - vorerst.

Langhammer nannte die 46 Mitglieder große Kolpingfamilie einen "der kleinsten Vereine der Stadt". Auf die Gruppe sei aber stets Verlass. Bei größeren Veranstaltungen habe der Verein andere Gruppierungen ins Boot geholt, was sich als sehr nützlich erwiesen habe. Langhammer dankte allen, die die Arbeit der Kolpingfamilie unterstützt haben. Er bat, auch in Zukunft das Motto des diesjährigen Kolpingtags in Köln - "Mut tut gut" - zu beherzigen und Adolph Kolpings Ziele zu verfolgen.

Vorsitzender und Schriftführer Toni Waldmann erinnerte an viele Veranstaltungen. Unter der Überschrift "Kirchlich" nannte er unter anderem Rosenkränze, Maiandachten, Kreuzwege, Ostereieraktion, Pfarrfest, Gedenktag und Wallfahrten nach Amberg sowie Altötting. Bei Terminen anderer Vereine war Kolping vertreten, und auch die Geselligkeit kam zu ihrem Recht. Waldmann erinnerte an Winterwanderungen, Emmausgang, Minigolfturnier, Bezirkszoigl und Stammtische. In Teisnach habe der Verein den früheren Kaplan Hans Trescher besucht. Fahrten führten auch zur Sternwarte nach Tirschenreuth und nach Regensburg.

Vorträge und Firmenbesuche

Vorträge hörten die Mitglieder zu Jakobsweg, Konnersreuther Resl, Geologie der Oberpfalz und die Krisenländer Afghanistan sowie Eritrea. Firmenbesuche führten zu Witron, ATP und Faurecia. Kleidersammlung und Johannisfeuer auf der Winterleite gehörten ebenfalls zum Programm.

Kassenverwalter Georg Anzer beklagte, dass der Verein fast die gesamten Mitgliedsbeiträge an die Zentrale nach Köln abführen muss. Die Abgabe von rund 280 Euro pro Jahr reiße ein großes Loch, bedauerte Anzer. Er regte an, den Beitrag maßvoll zu erhöhen, um die Kasse zu entlassten. Nach längerer Diskussion vertagte die Versammlung den Punkt auf eine eigene Mitgliederversammlung. Die Revisoren Herbert Groß und Herbert Müller bescheinigten einwandfreie Kassenführung.

Rasch gingen die Neuwahlen unter Regie von Anton Gareis über die Bühne. Vorsitzende bleiben Helmut Langhammer, Toni Waldmann und Bernhard Riedl. Kassier ist weiter Georg Anzer. Beisitzer bleiben Ludwig Spitaler, Georg Weiß, Josef Farmbauer und Anton Waldmann. Neu ins Gremium rückt Karl Murr. Die Kasse prüfen Herbert Groß und Herbert Müller.
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