Prima Klima im Stadtrat

Lokales
Pressath
24.03.2015
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Pressaths CSU ist zufrieden - mit sich, aber auch mit SPD und Freien Wählern. In der Hauptversammlung hoben der Ortsverband das Ergebnis der Kommunalwahl hervor und eben auch die Zusammenarbeit im Stadtrat.

Der CSU-Ortsverband blickte zufrieden zurück. Vorsitzender Andreas Reindl verwies besonders auf die Kommunalwahl: "Wir haben stark zugelegt und einen Sitz dazugewonnen." Mit dem Erfolg habe er nicht unbedingt gerechnet, weil mit Willi Neuser, Monika Argauer und Richard Suttner drei Zugpferde zurückzogen. Und dennoch: "Wir haben fast 3000 Stimmen gewonnen und können wirklich zufrieden sein." Auch bei den Bundes-, Landtags- und Europawahlen haben die "Schwarzen" in Pressath sehr gut abgeschnitten, freute er sich.

Reindl führte die Erfolge auf gute Wahlkämpfe zurück. Vor allem vor der Kommunalwahl seien die Bürgergespräche sehr gut angekommen. Die Bevölkerung habe gespürt, dass sich die CSU kümmere. Reindl hob die vier Neuzugänge im Ortsverband hervor und erinnerte an erfolgreiche Veranstaltungen wie das Zoiglfest und den Ausflug nach Mainfranken. Hierfür dankte Reindl Martin Schmidt für die Planung.

Positiv fiel auch die Bilanz zur Stadtratsarbeit aus. Die fünf neuen Mitglieder haben sich gut eingefügt, auch zwischen den Fraktionen laufe es gut. Zum Schluss dankte Reindl für die Unterstützung bei seiner Arbeit, besonders hob er Richard Wolf hervor. Kassenverwalter Anton Murr freute sich, dass die Finanzen trotz Wahlkampfs im grünen Bereich liegen. Dafür sorgten Veranstaltungen wie das Zoiglfest. Die Kassenprüfer Matthias Völkl und Gottfried Kraus bestätigten seine Aussagen.

Lösungen gefunden

Zweiter Bürgermeister Max Schwärzer dankte für das Engagement in den Wahlkämpfen. "Wir haben keinen Anlass, den Kopf in den Sand zu stecken, wir haben gute Arbeit geleistet." Ausführlich ging er auf den Stadtrat ein. Das Gremium sei einige Probleme angegangen. Es habe gemeinsam Lösungen gesucht und teils schon gefunden. Als Beispiel nannte er die Sanierung der Tulpenstraße und die neue Abwasseranlage im Kahrmühlweg. Hier habe die Stadt sogar Geld gespart. Auch die Ludwig-Bock-Straße sei fertig. In diesem Zusammenhang bemängelte er das Verhalten vieler Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen: "Da wird zum Teil wild in zweiter Reihe geparkt." Auch deshalb arbeite eine externe Verkehrsüberwachung in der Stadt.

2015 steht der Bau des Parkplatzes "Hinter der Mauer" und die Asphaltierung Im Bändel an. Hier habe die CSU die SPD überzeugt. "Wir haben die Anlieger mit ins Boot genommen, und wir haben alles richtig gemacht." Wichtig werden der Umbau des Rathauses, die Überarbeitung des Straßenausbaukonzepts, der Freizeitsee Dießfurt und Kiesi-Beach. Hier dankte er den Vereinen für den Einsatz bei der Beseitigung der Wasserpflanzen ("Wir sind auf einem guten Weg"). Handlungsbedarf sieht Schwärzer nach wie vor beim Thema Bauplätze. "Die CSU hat sich von neuen Bauplätze im Eigentum der Stadt nicht verabschiedet." Im Allgemeinen sei die Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen sehr gut, lobte er. Das liege auch an der kollegialen Art von Bürgermeister Werner Walberer.
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