Sänger hauen auf die Pauke

Veronika Spitaler (rechts) feierte mit den Sängern nicht nur Fasching sondern auch die diamantene Hochzeit von Marianne (Fünfte von rechts) und Franz Sporr. Glückwünsche erhielt Elisabeth Juretzka (Dritte von rechts) zum 85. Geburtstag. Bild: mng
Lokales
Pressath
12.02.2015
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Eins, zwei, drei, vier Gründe hatten die Wirtshaussänger diese Woche für eine ausgelassene Feier. Diese Chancen ließ sich die Gruppe nicht entgehen.

Wer behauptet, die ältere Generation könne nicht mehr feiern? Das Gegenteil bewiesen die Wirtshaussänger am Dienstagabend. Der monatliche Termin im Café Schwärzer stand im Zeichen des Faschings. Der Großteil der Gäste war als "Maschkerer" gekommen. In fröhlicher Stimmung und gemütlicher Runde sangen die Besucher zu Vroni Spitalers Akkordeonbegleitung aus voller Kehle mit.

Doch nicht nur Fasching feierte die Gruppe: Fast auf den Tag vor sieben Jahren, am 12. Februar 2008, waren die Sänger zum ersten Wirtshaussingen zusammengekommen. Damals wollten sie den vergessenen Brauch aufleben lassen. Vroni Spitaler hatte schon damals die Initiative ergriffen und nach Sängerfreunden gesucht. "Gerechnet habe ich nicht damit, aber es hat funktioniert", sagt Spitaler. "Musik und Singen sind die gemeinsame Sprache aller Menschen", so Spitaler. Mittlerweile umfasst die eigens entworfene Gesangmappe rund 250 alte Schlager und Volkslieder.

So ist es nicht verwunderlich, dass jedes Mal mehr als 50 Personen zum Mitsingen kommen. Nicht nur aus Pressath, sondern auch aus Grafenwöhr, Eschenbach, Immenreuth, Kemnath, Waldeck, Erbendorf und Wildenreuth. Ehrengast war am Dienstag Ruhestandspfarrer Ludwig Bock.

Die Besucher feierten aber nicht nur Fasching, sondern auch zwei Jubiläen. Nämlich die diamantene Hochzeit von Marianne Sporr, die mit ihrem Mann Franz seit 60 Jahren verheiratet ist, sowie den 85. Geburtstag von Elisabeth Juretzka.
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