Sanierung dringend nötig

Lokales
Pressath
31.03.2015
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Das Haus der Heimat ist für den Pressather Heimatpflegebund die größte Baustelle - oder soll es bald werden. Eine Sanierung ist unumgänglich, erfuhr der Bürgermeister bei der Hauptversammlung.

Der Heimatpflegebund kümmert sich um die Vergangenheit, möchte aber auch die Zukunft nicht vergessen. Bei der Hauptversammlung berichtete Vorsitzender Josef Neuber von Gesprächen mit Bürgermeister Werner Walberer zur Zukunft des "Hauses der Heimat". Dringend notwendig seien Renovierungsarbeiten an den sanitären Anlagen, betonte Neuber. Walberer signalisierte bei der Versammlung weitere Gesprächsbereitschaft. Im Museum soll die Arbeit am Raum "Stadtgeschichte" weitergehen. Der Verein will diesen Raum den Besuchern in diesem Jahr zumindest teilweise zugänglich machen. An den Häusern im Ort will der Verein Tafeln mit alten Hausnamen anbringen.

Pläne gibt es für ein "Frühlingserwachen mit Gesang" am 18. April. Am 5. Juli ist der Museumsfrühschoppen geplant. Am 5. November hält Dr. Wolfgang Janka einen Vortrag über den Ursprung von Ortsnamen in der Oberpfalz. Geplant ist auch die Neuauflage der Ausstellung "Senioren und ihre Hobbys" unter der Federführung von Albert Butscher.

Mit dem zurückliegenden Vereinsjahr ist Neuber zufrieden. Im Cafe Schwärzer sprach er von "im Großen und Ganzen" gelungenen Veranstaltungen, auch wenn es einige "Ausreißer" gab. Dank dreier Neumitglieder kratze der Verein an der 200-Mitglieder-Marke. "Die Zahl wollen wir heuer erreichen." Das Zugpferd unter den Terminen sei der Museumsfrühschoppen mit den Pressather Musikanten gewesen. Bei Biergartenwetter war das Areal am Heimatmuseum voll - genau wie die Kasse im Anschluss. Auch die Sonderausstellung "Pressath und der Erste Weltkrieg" habe sich als Renner erwiesen - über 300 Besucher kamen ins Museum. Auch die Filmvorführungen "Die Kastler Pfarrchronik" und "Frucht und Erbe - Die Geschichte des Klosters Speinshart" von Robert Neuber aus Zintlhammer zogen Gäste an. Beim Musikabend "Jesses is in Pressath schöi" habe sich der Heimatpflegebund eingebracht. Kurz ging der Vorsitzende auf verschiedene Arbeitseinsätze ein. Das Haus der Heimat sei entrümpelt. Dafür dankte er Bärbel Zankl, der guten Seele des Museums, und den Helfern Richard Wolf, Karl Dorner, Helmut Schmidt, Karl Fahrnbauer sowie den Brüdern Wolf aus Zintlhammer.

Kassenverwalterin Maria Berger freute sich über Spenden von rund 3 000 Euro. Bürgermeister Werner Walberer gratulierte den Jubilaren (Kasten). Der Heimatpflegebund leiste Arbeit im Interesse der nachfolgenden Generation. Für die angestrebten Sanierungsmaßnahmen regte er weitere Gespräche für ein Konzept an. Begonnen hatte die Versammlung mit einer Gedenkminute für die sieben im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder. Darunter war mit Pfarrer Josef Gebhardt auch ein Gründungs- und Ehrenmitglied.
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