Schreinerberuf kein Holzweg

Nach vier Stunden waren die beiden Bänke für den Schulhof fertig. Die Schüler der siebten Klassen erfuhren so nicht nur viel über die Aufgaben des Schreiners. Sie lernten auch das gute Gefühl kennen, etwas selbst gemacht zu haben. Bild: nn
Lokales
Pressath
18.07.2015
5
0
Die Mittelschule hatte einen Auftrag für Schreinermeister Sebastian Hösl. Der Chef der Schreinerei Farmbauer sollte aber nichts reparieren oder fertigen, sondern den Schülern der siebten Klasse seinen Beruf vorstellen. Trotzdem profitierte am Ende auch das Mobiliar der Schule. Der Handwerker fertigte mit den Schülern neue Sitzbänke für den Innenhof. Hösl brachte Holzteile und einen CAD-Plan mit. Die Schüler mussten dann Schraubverbindungen vorbereiten, die Teile schleifen und dann verbinden. Nach vier Arbeitsstunden war das Werk vollbracht..

Die Jugendlichen erkannten, dass der Beruf anstrengend und staubig sein kann, aber auch, dass es ein Schreiner ohne Computer nicht mehr auskommt. Wichtig sei außerdem der höfliche Umgang mit den Kunden, so Hösl. Klassenleiter Uwe Prösl dankte Hösl für den Einblick in das alte Handwerk. Einige Schüler fragten auch wegen eines Praktikums in der Schreinerei Farmbauer an.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.