Seit 60 Jahren stets zur Stelle

Helmut Langhammer (Zweiter von links), Toni Waldmann (Vierter von links) und Bernhard Riedl (rechts) ehrten Richard Bauer (links), Werner Matz (Dritter von links), Herbert Müller (Dritter von rechts), Ludwig Spitaler (Zweiter von rechts) und Anton Gareis (Vierter von rechts). Bild: nn
Lokales
Pressath
09.12.2014
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Familienbande halten fürs Leben - auch bei der Kolpingfamilie. Von den sieben am Sonntag Geehrten gehören fünf dem Verein schon seit 60 Jahren an.

Den Geburts- und Todestag des Gesellenvaters Adolph Kolping nutzt die Kolpingfamilie, um treue Mitglieder zu ehren. Heuer waren es sieben Männer, denen die Vorsitzenden Helmut Langhammer, Toni Waldmann und Bernhard Riedl Urkunden überreichten.

25 Jahre gehört Anton Gareis der Kolpingfamilie an, bei Karl Rodler sind es bereits 50. Für sechs Jahrzehnte Treue wurden Richard Bauer, Hans Legat, Werner Matz, Herbert Müller und Ludwig Spitaler ausgezeichnet. Im Namen der Kolpingfamilie dankten die Vorsitzenden den sieben Geehrten. Es sei nicht selbstverständlich, einem Verein so lange die Treue zu halten und stets zur Stelle zu sein, wenn Hilfe nötig war.

Dem Fest war ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder vorausgegangen. Der frühere Stadtpfarrer Ludwig Bock blickte dann auf das Leben und Wirken des Vereinsgründers zurück. Adolph Kolping sei eine weitblickende Persönlichkeit gewesen. Er habe erkannt, dass christliches Leben aufrechte Christen und gefestigte Organisationen benötige. Kolping habe erkannt, dass Politik alleine niemals fähig ist, die sozialen Probleme der modernen Welt zu lösen.

Bock forderte eine Neubesinnung in den Kolpingfamilien und anderen kirchlichen Gruppierungen. "Ohne den Glauben gibt es keine Lösung der sozialen Fragen. Daher sind verantwortungsbewusste Christen mehr denn je gefragt", resümierte der Sprecher. Der Pressather Kolpingfamilie wünschte Bock ein langes Fortbestehen und weiter ein so starkes Engagement im Sinne des Gründervaters. Nach dem Kolpinglied gab es eine Brotzeit. Die Mitglieder dankten mit einer Spende für Missionsschweser Cordula Farmbauer.
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