Stadtrat genehmigt Alarmierungs-Verfahren - Neues Auto für Bereitschaft
SMS-Rufanlage "passt"

Lokales
Pressath
20.02.2015
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Gut angefangen habe das Jahr für die Rotkreuzbereitschaft, ließ Bürgermeister Werner Walberer den Stadtrat in dessen Februarsitzung (wir berichteten) wissen. Den Sanitätern stehe jetzt ein "gebrauchtes neues" Einsatzfahrzeug zur Verfügung. Der sechs Jahre alte Rettungswagen mit 200 000 Kilometern Laufleistung sei bestens gepflegt. Bei der Suche nach einer neuen Unterstellmöglichkeit zeichne sich eine Lösung ab, gab Walberer zur Kenntnis.

Erfreuliche Nachrichten brachte das Stadtoberhaupt auch in Sachen "Straßenausbau Bändel" mit: Die Anwohner hätten die Kostenbeteiligungsvereinbarung unterschrieben, die Auftragsvergabe für die Asphaltierung solle im März erfolgen. Mit einem oberpfälzischen "Passt" befürworteten die Stadtratsmitglieder die Anschaffung einer SMS-Rufanlage für die Pressather Feuerwehren. Deren Anschaffungskosten bezifferte Werner Walberer auf rund 3300 Euro, hinzu kämen laufende Kosten von etwa 350 bis 400 Euro pro Jahr.

An einer Einbeziehung seiner Feuerwehr in das neuartige Alarmierungssystem habe sich Schwarzenbach interessiert gezeigt, und auch Trabitz, dessen drei Wehren gegenwärtig einem Alarmverbund mit Speinshart angehörten, sei nicht abgeneigt. Ob auch die "Helfer vor Ort" integriert werden könnten, wie von CSU-Fraktionssprecher Norbert Höfer angeregt, müsse geprüft werden. Walberer betonte, dass es neben der Alarmierung via Handy weiterhin die traditionellen Sirenen geben werde.

Hieran anknüpfend, mahnte Höfer die überfällige Bestimmung eines Sirenenstandorts in Döllnitz an: "Die Diskussion läuft seit drei Jahren, und die Bürger hätten gern eine Entscheidung." An die ebenfalls noch ausstehende Entscheidung über eine Sirene für Riggau erinnerte Andreas Reindl (CSU). Ob derartige Vorrichtungen aus Mitteln für den Katastrophenschutz bezuschusst werden können, versprach Kämmerer Josef Stock zu prüfen. Lobend äußerte sich Werner Walberer über einen Ortstermin in Döllnitz, an dem die Bevölkerung mit regem Interesse teilgenommen habe.

Eines der von den Einwohnern angesprochenen Themen sei die noch nicht erfolgte Randbepflanzung des "Solarparks II" gewesen. Hierzu merkten Bürgermeister Walberer und Johann Zitzmann vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft an, dass das Anhörungs- und Entscheidungsverfahren bei der allein zuständigen Kreisverwaltung noch laufe. Dies hänge auch mit Detailänderungen zusammen, die von Döllnitzer Bürgern erbeten worden seien. Ferner habe die Stadt über die geplante Verlegung eines Stromerdkabels zwischen Döllnitz und Schwand informiert, das die bisherigen oberirdischen Kabel und Masten ersetzen werde.
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