Stahl für Stadthalle

Mit oder ohne Wappen, das ist noch die Frage. Aber dass sich die Stadthalle künftig mit einer "Visitenkarte" aus Stahllettern vorstellen wird, steht für den Bauausschuss fest. Bild: bjp
Lokales
Pressath
13.11.2015
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Umbau oder Abriss? Vor einigen Jahren war die alte Schulturnhalle noch ein kommunalpolitischer Zankapfel. Doch das ist Schnee von gestern.

(bjp) Parteiübergreifend begrüßten die Mitglieder des Bauausschusses die von Bürgermeister Werner Walberer zur Diskussion gestellte Idee, nach der vom Landratsamt bewilligten förmlichen Nutzungsänderung (wir berichteten), die jetzige Stadthalle selbstbewusst als solche zu kennzeichnen.

In schnörkellosen, witterungsbeständigen, pulverbeschichteten Stahllettern solle der Schriftzug "Stadthalle" an der Südfassade für den beliebten Treffpunkt werben, präzisierte Bauamtsmitarbeiter Hans Zitzmann. Für den Fall künftiger Fassadenneuanstriche sollen die Buchstaben abnehmbar sein. Bernhard Stangl (SPD) schlug vor, auch das Stadtwappen anzubringen: "Die Halle ist ein städtisches öffentliches Gebäude, und da sollte das Wappen nicht fehlen." Zweiter Bürgermeister Max Schwärzer (CSU) hegte allerdings Bedenken wegen der Kosten und riet, zunächst Kostenvoranschläge für Buchstaben und Wappen einzuholen: "Womöglich kostet so ein Wappen mehr als der eigentliche Schriftzug." Werner Walberer entgegnete, vielleicht lasse sich ein Sponsor für das Wappen finden. Prinzipiell gutgeheißen wurde auch Stefan Brüderers (CSU) Anregung, die Buchstaben zu beleuchten. Hans Zitzmann plädierte dafür, den Schriftzug durch Spotlampen vom Dachrand herab anzustrahlen. Der Bauausschuss beauftragte den Bürgermeister, alle weiteren Schritte für die Anfertigung und Anbringung der Aufschrift zu unternehmen. Über die "Wappenfrage" will Walberer nach Vorliegen eines Auftragsangebots endgültig entscheiden. Zur Kenntnis nahm das Gremium Zitzmanns Information über einzelne Umbauten in der Stadthalle, die nach der förmlichen Nutzungsumwidmung von einer Sport- zur Versammlungsstätte noch nötig werden.

Ferner beschloss der Ausschuss, die Feuerwehrzufahrt zu Stadthalle und Schulgebäude deutlicher als solche zu kennzeichnen, um Parken dort zu unterbinden. Stangls Klage über Müllablagerungen und unzulässiges Parken beim derzeit stillgelegten Brunnen an der Agnes-Raith-Straße nahm Walberer zur Kenntnis. Er versprach, eine Absperrung, etwa durch Poller, prüfen zu lassen.
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