Stumme Phase der Altöttingkapelle vorbei - Klang kommt aus der Retorte
Glocken rufen wieder zum Gebet

Glücklich über neuen Glockenklang: Udo Greim (von links), Vertrauensmann des evangelischen Kirchenvorstands, Bürgermeister Werner Walberer, Pfarrer Edmund Prechtl, Pfarrer Dr. André Fischer, Karin Weigl, Mesnerin der Altöttingkapelle und Anton Murr, katholischer Kirchenpfleger, freuten sich, dass von der Altöttingkapelle wieder Glockengeläut zu hören ist. Bild: xs
Lokales
Pressath
21.01.2015
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Nach mehr als drei Jahren ruft das Glockenläuten der Altöttingkapelle mitten in Pressath wieder zu Gottesdienst und Gebet. Wegen statischer Probleme im Dachstuhl musste die Stadt im Sommer 2011 die Glocke aus dem Glockenjoch nehmen lassen.

Um Abhilfe zu schaffen, einigten sich die Stadt Pressath mit der katholischen und der evangelischen Pfarrei darauf, eine elektronische Glocke installieren zu lassen. Dieses Geläut simuliert die Töne der alten Glocke täuschend echt. Bürgermeister Werner Walberer sowie die Pfarrer Edmund Prechtl und Dr. André Fischer überzeugten sich nun vor Ort vom neuen Klang.

Bürgermeister Walberer brachte dabei seine Freude zum Ausdruck, dass das gemeinsame Projekt so reibungslos umgesetzt werden konnte und die Altöttingkapelle nun endlich wieder ein Glockenläuten hat. Ein Dankeschön ging auch an die Vereinigten Sparkassen Eschenbach, Neustadt und Vohenstrauß, die diese Einrichtung unterstützt haben. Pfarrer Dr. Fischer bedankte sich bei allen Beteiligten und erinnerte daran, dass die Kapelle laut der Forschungsergebnisse des früheren katholischen Stadtpfarrers Ludwig Bock vor genau 260 Jahren geweiht wurde.

Anlässlich dieses kleinen Jubiläums habe die evangelische Gemeinde die 40 Jahre alten Kirchenbankpolster durch neue ersetzt. Die evangelische Kirchengemeinde Grafenwöhr-Pressath nutzt die Kirche für ihre Gottesdienste. Immer wieder gibt es dort auch ökumenische Feiern und Andachten.
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