Symbolträchtige Erinnerung an Verstorbene

An 37 verstorbene Mitglieder der Pfarrei erinnert die Installation vor dem Volksaltar der Pressather Kirche. Bild: hfz
Lokales
Pressath
04.11.2014
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37 Birkenstämme schmücken derzeit den Raum vor dem Volksaltar in der Stadtpfarrkirche. Sie erinnern an die 37 Pfarreimitglieder, die seit Allerheiligen 2013 verstarben. Die Installation zu Allerheiligen hat eine noch tiefere Symbolik: Die Länge des Stammes verweist auf das Alter des jeweiligen verstorbenen Pressathers. Über den Stämmen thront eine Figur des auferstandenen Jesus, als Zeichen der Hoffnung.

Jeden Stamm ziert zudem obenauf ein Sterbebild und eine Rose. Während der Allerheiligentag am 1. November noch die Heiligen vor Augen stellt, steht an Allerseelen das Gedenken an alle Verstorbenen im Mittelpunkt. Der christliche Glaube ist von der Hoffnung getragen, nach dem Tod das Angesicht Gottes schauen zu dürfen. Gemäß dem Wortlaut "einer trage des anderen Last" aus dem Galaterbrief könne das, was ein Lebender Gutes tue, dem Verstorbenen zugerechnet und ihm damit Genugtuung verschafft werden. Wie Allerheiligen drückt auch Allerseelen aus, dass in der Gemeinschaft der Kirche die Getauften miteinander in Christus verbunden sind.
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