Verkerhrsüberwacher bleiben - Kein Ausbau in Döllnitz
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Lokales
Pressath
10.08.2015
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Fortgesetzt wird nach dem Willen der Stadtratsmehrheit auch im kommenden Jahr die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs durch die Kommunale Verkehrsüberwachung Ursensollen. Zwar war deren Arbeit laut Bürgermeister Werner Walberer nur bei der Kontrolle des fließenden Verkehrs, nicht aber bei der Ahndung von Parkverstößen kostendeckend. Doch schloss sich die Mehrheit der Auffassung von Martin Schmidt, Charlotte Hautmann (beide CSU) und Stephan Dippel (SPD) an, dass der Sinn der Verkehrsüberwachung darin liege, Sicherheit und Verkehrsdisziplin zu erhöhen.

Diese Wirkung sei durchaus festzustellen, urteilten Walberer und SPD-Fraktionsvize Bernhard Stangl. Er und Fraktionssprecher Franz Floth wünschten sich jedoch ein entschlosseneres Vorgehen gegen Gehsteig- und Haltestellenparker sowie Schnellfahrer in Wohngebieten. Andreas Reindl (CSU) lehnte eine Verlängerung des Überwachungsauftrags ab, da aus seiner Sicht der Nutzen die Kosten nicht rechtfertige. Exemplarisch verwies er auf das nach wie vor undisziplinierte Halten und Parken an der Wollauer Straße vor der Schule, wo der Überwachungsdienst keine durchgreifende Verbesserung erreicht habe.

Von der Agenda nahm der Stadtrat den Ausbau des gut 200 Meter langen Reststücks der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Ort und Industriegebiet Döllnitz. Bei der Ortsversammlung am 21. Juli habe sich gezeigt, dass die Einwohner an einer Verbreiterung von 4,50 auf sechs Meter überwiegend nicht interessiert seien, berichtete Bürgermeister Walberer. Nach dieser Versammlung habe zudem ein Grundeigentümer seine Zusage widerrufen, der Stadt einen für die Verbreiterung benötigten Landstreifen zu verkaufen. Damit, so Walberer, habe sich der Ausbauplan erledigt, ein Durchführungsbeschluss sei hinfällig.
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