Vollbremsung in Pressath

Bis 23. August nutzt der Alex die Ausweichstrecke durch Pressath. Am Sonntag hätte es am Bahnhof beinahe einen schrecklichen Unfall gegeben. Bild: mng
Lokales
Pressath
27.07.2015
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"Das hätte auch eine Abkürzung in den Tod sein können", schreibt die Bundespolizei in ihrem Bericht. Am Sonntag hätte der Alex-Zug auf Höhe des Pressather Bahnhofs beinahe drei Personen erfasst. Sie waren gegen 15.25 Uhr auf den Gleisen unterwegs und zwangen den Lokführer zur Vollbremsung. "Die drei Lebensmüden entfernten sich unerkannt und unverletzt von den Gleisen in Richtung Kiesi-Beach", heißt es im Polizeibericht.

Der Alex nutzt die Schienen durchs Haidenaabtal als Ausweichstrecke. Weil die Bahn bis 23. August zwischen Weiden und Marktredwitz an den Gleisen arbeitet, muss der Zug den Umweg über Kirchenlaibach in Richtung Hof nehmen. Da sich das Trio in Pressath aus dem Staub machte, ist nicht klar, ob sie der außerplanmäßige Zug überrascht hat. Freiwillig melden werden sich die Drei wohl nicht, um diese Frage zu beantworten. Ihnen droht ein Verwarngeld wegen unerlaubter Gleisüberschreitung oder sogar eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
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