Wegweisendes Farbspiel

Durchdachte Planung statt Schilderwald: Ab dem Frühjahr gilt das neue Beschilderungssystem. Repro: bjp
Lokales
Pressath
20.11.2015
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Lange hat Pressath darüber diskutiert, im Frühjahr soll die neue Beschilderung kommen. Orientiert haben sich die Planer an einer Nachbarstadt - im guten wie im schlechten.

. (bjp) Einheitlich, übersichtlich, wetter- und streusalzfest und bei Bedarf leicht zu ergänzen: Nach langen Beratungen mit Gewerbering, staatlichem Bauamt, Landratsamt und Polizei löst im kommenden Frühjahr das lang erwartete "Leitsystem für örtliche Ziele" das gegenwärtige "Wegweiser-Sammelsurium" ab. In der Stadtratssitzung stellte Rudolf Fuchs vom Ordnungsamt der Verwaltungsgemeinschaft das endgültige Konzept vor.

In Anlehnung an das Kemnather Beschilderungskonzept - allerdings unter Vermeidung der dort stellenweise zu beobachtenden "Schilderflut" - sollen weiße Tafeln den Weg zu öffentlichen Gebäuden und Anlagen wie Rathaus, Schule, Kirche, Freizeitanlage oder Haus der Heimat, aber auch zu Arztpraxen, Apotheken und zum Altenheim weisen. Die Leitfarbe Braun weist auf Geschäfte und Betriebe hin, Straßennamen erscheinen auf blauem Grund. Soweit geläufige Piktogramm-Symbole existieren, wie etwa für Gaststätten, Pensionen, Tankstellen, Kirche oder Rathaus, werden diese auf den Wegweisern erscheinen: "Hierdurch sparen wir Platz, und die Beschilderung wird übersichtlicher."

In die Gestaltung solle auch das zum Stadtjubiläum 1995 entworfene Logo einbezogen werden, kündigte Fuchs an. Unternehmen, die auf einem der stadteigenen Schilder erwähnt werden wollten, müssten dafür voraussichtlich maximal 100 Euro zahlen. Mit der Fertigung der Edelstahlschilderständer werde man ortsansässige Metallbauer beauftragen. Erfreulich sei, dass das Staatliche Bauamt die Hinweise auf Gewerbe- und Industriegebiete in seine "offiziellen" Wegweiser integrieren werde: "Die Stadt wird sich an diesen Kosten beteiligen."
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