Wehr verfügt inzwischen wieder über 18 Anwärter - Werkstatt instand gesetzt
Nachwuchs reißt nicht ab

Lokales
Pressath
11.03.2015
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Die Aktivitäten ihrer Schützlinge beleuchtete Jugendleiterin Regina Kneidl in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Neben zehn Mitgliedern aus Pressath (zwei Mädchen und acht Jungen) betreute sie auch zwei Anwärter aus Hessenreuth und einen aus Zintlhammer. Da 2014 drei Jugendliche in die aktive Wehr wechselten, seien am Jahresende acht Anwärter in Ausbildung gewesen. Sehr erfreut zeigte sie sich, dass mittlerweile neue Kräfte dazu gestoßen sind, so dass derzeit 18 Jugendliche ausgebildet werden.

Für den Nachwuchs standen 26 Unterrichte und Übungen im Kalender. Hinzu kamen etliche freiwillige Arbeitsstunden. Im Frühjahr beteiligten sich die Pressather an der Rama-dama-Aktion des Landkreises und säuberten die Flur rund um das Gerätehaus und entlang der B 470. Ein erster Höhepunkt war die Besichtigung der Lagerfeuerwehr auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

Sehr gespannt waren die Jugendlichen auf den 24-Stunden-Aktionstag im September, bei dem Unterrichte und Einsätze wie bei einer Berufsfeuerwehr abgehalten wurden. Dabei mussten die Jugendlichen unter anderem eine Person retten, zwei Brände löschen und eine verschüttete Person mit Hilfe eines Seilzuges retten. Nicht zu kurz kamen auch verschiedene Freizeitaktivitäten wie ein Grillfest und ein Bowlingabend.

Regina Kneidl wies die Jugendlichen darauf hin, dass ein "Jahr voller Aufgaben" vor ihnen liege. Sie freue sich darauf, mit einer derart motivierten Truppe arbeiten zu dürfen.

Der Chef der Atemschutzträger, Stephan Fahrnbauer, gab bekannt, dass der Wehr 26 Atemschutzgeräteträger angehören. Diese hätten 2014 insgesamt 1680 Minuten bei Übungen, Lehrgängen und bei Einsätzen die Schutzgeräte beatmet. Dabei handelte es sich um Brände bei ATP und in der Autoverwertung Dahms, einen Kellerbrand in Schwarzenbach und ein Feuer mit Rauchentwicklung in Pressath. Erfreut zeigte sich Fahrnbauer über die Teilnahme von Kilian Schmelcher und Felix Brüderer am Geräteträgerlehrgang.

Bei den Umbauarbeiten in den Sommermonaten sei die Werkstatt instandgesetzt worden, gab er bekannt. Für die Wehren aus Vorbach, Schwarzenbach, Burkhardsreuth, Neustadt am Kulm sei die Wartung der Ausrüstung mit übernommen worden. Dabei wurden insgesamt 3654 Schutzmasken und Atemschutzgeräte gewartet.

Bürgermeister Werner Walberer lobte die herausragend Jugendarbeit der, die "den Fortbestand der Wehr sichert". Viel würden sich weit mehr als üblich engagieren, der Allgemeinheit zu dienen. Durch die Mithilfe bei den Umbau- und Neubauarbeiten sei viel Geld gespart worden.
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