Zeitreise am "kiesigen Strand"

Mit seinem fünften Feldlager und Gästen aus ganz Nordbayern feiert das "Pressather Fähnlein" am 20. und 21. Juni den 20. Gründungstag. Die Vorbereitung lag in der Hand von Reinhard Seidler (links), der seit April als Hauptmann und Nachfolger Eckhard Bodners (Zweiter von links) die "Leibgarde" von Bürgermeister und Festschirmherr Werner Walberer führt. Bild: bjp
Lokales
Pressath
13.06.2015
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Das Pressather Fähnlein feiert seinen 20. Geburtstag standesgemäß. Am kommenden Wochenende verspricht die Renaissance-Gruppe ein Feldlager mit "Kurzweil und Gaukeley".

Vor 20 Jahren, anno 1995, feierte Pressath den 150. Jahrestag der Stadterhebung. Als "Farbtupfer" rief der Kulturkreis Pressath das Pressather Fähnlein ins Leben. Mit seinen farbenfrohen Renaissance-Gewändern will es eine Reminiszenz ans frühe 16. Jahrhundert sein, als ein "Stadtfähnlein" als Bürgerwehr bestand und Pressath eine Blütezeit erlebte.

"Überall waren und sind wir gerne gesehen", freut sich Gründungshauptmann Eckhard Bodner. Bei Historienfesten in der Oberpfalz, Franken und sogar in Heidelberg habe man als Botschafter der Haidenaabstadt deren schwarz-goldene Farben zu Ehren gebracht, die auch die traditionellen Wappenfarben von Kur- und Oberpfalz seien. Das Erfolgsgeheimnis bringt "der Podtner von Weyerspergk" wie folgt auf den Punkt: "Wir tauchen in die Geschichte ein - es ist ein Spiel, das man nicht tierisch ernst nehmen sollte, aber doch so ernst, dass wir immer versuchen, so authentisch wie möglich zu bleiben."

20 Jahre "Pressather Fähnlein": Dieses Jubiläum feiert die Garde am 20. und 21. Juni mit einem Feldlager am "kiesigen Strand" alias Kiesi-Beach, das nach Bodners Worten "alles übertreffen soll, was jemals in Pressath seit der Belagerung der Schweden im Dreißigjährigen Krieg da war." Unzählige Freizeitstunden steckte das Organisationsteam um Reinhard Seidler, der im April das Hauptmannsamt von Bodner übernahm, seit drei Jahren in die Vorbereitung.

Zum Fest werden rund 30 Gruppen aus ganz Nordbayern erwartet. Sogar die Berliner "Bruderschaft der Askanier" hat ihr Kommen angesagt.
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