Zurück an der Schule

Einige haben ihr 75. Wiegenfest schon gefeiert, für die anderen steht es noch an: Der Jahrgang 1940 kam zu einem Klassentreffen an der Volksschule zusammen. 51 Mitschüler folgten der Einladung. Bild: mng
Lokales
Pressath
13.07.2015
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Viel zu erzählen hatten sich die ehemaligen Schüler des Jahrgangs 1940, als sie sich im Gasthof Heining trafen. Den Tag hatte Gerd Severin organisiert. Vermutlich hatte er auch "einen heißen Draht nach oben", fand die Veranstaltung doch bei bestem Wetter statt.

51 Mitschüler, 26 "Boum" und 25 "Moidla", folgten der Einladung. Mit Hamburg, Bremen und dem Ruhrpott hatten einige ehemalige Klassenkameraden weite Anreisen. Los ging's mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen.

Beim Friedhofsbesuch stellten die "Ehemaligen" Grablichter mit der Aufschrift "Jahrgang 1940" auf. Damit das Ereignis bleibende Erinnerungen hinterließ, trafen sie sich zum Fototermin an der Grund- und Mittelschule. Helmut Langhammer, Peter Reim, Hans Schwindl und Alois Spitzer erwiesen sich im Festgottesdienst als eifrige Ministranten, den Lektorendienst übernahm Gerd Severin.

Mit ihren insgesamt 375 Jahren waren sie noch rüstige Assistenten für Stadtpfarrer Edmund Prechtl. Den Gottesdienst gestaltete der Männergesangsverein unter der Leitung von Heribert Ficker mit der Waldlermesse musikalisch. Auch den bereits 31 Verstorbenen wurde gedacht: Für jeden Mitschüler, dessen Namen Gerd Severin vorlas, brannte eine Kerze.

Für lustige Momente sorgte Pfarrer Prechtl in seiner Predigt. Er zitierte aus den Werken "'s Klassenbüld'l", "Ma schaut halt z'ruck" und "So is' mei' Schloch" des Priesters und Mundartdichters Fritz Morgenschweis. Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite. Zum Abendessen fand sich die Gruppe wieder im Gasthof Heining ein. In alten Erinnerungen schwelgten die Klassenkameraden, als Klassen- und Kommunionbilder sowie Fotos früherer Klassentreffen, gesammelt von Gerd Severin und Helmut Langhammer, auf eine Leinwand projiziert wurden. Hierfür ernteten die Verantwortlichen großen Beifall. Beim Frühschoppen im Heimatmuseum am darauffolgenden Sonntag gab es sogar eine Begrüßung vom Dirigenten der Pressather Musikanten, Martin Wolf. Alle waren sich einig, sich in spätestens fünf Jahren wieder zu treffen.
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