Stadtrat Pressath
Keine Einwände

Aus dem "Musikcafé Hitchcock" wurde vergangenes Jahr das "Bistro Minu". Nach der Schließung des Bistrobetriebs soll das Lokal im PEZ komplett zur Spielhalle umgebaut werden. Bild: bjp
Politik
Pressath
20.03.2016
167
0

Der Antrag auf Umbau des früheren "Hitchcock" in eine Spielhalle spaltet die Meinungen. Nachdem sich bereits der Bauausschuss nicht einigen konnte, musste der Stadtrat nun eine Entscheidung treffen.

Weil die Abstimmung im Bauausschuss nicht einstimmig ausgefallen war (wir berichteten), musste nun das Stadtratsplenum über einen Antrag auf Umbau des früheren Musikcafés "Hitchcock" in eine Spielhalle befinden. Wie schon im Ausschuss gab Bürgermeister Werner Walberer zu bedenken, dass sich das Lokal im "Pressather Einkaufszentrum" (PEZ) und damit in einem Gewerbegebiet befinde.

Mithin könne die Stadt keine baurechtlichen Ablehnungsgründe geltend machen. Die Ratsmitglieder nahmen dies ohne weitere Diskussion, aber nicht vorbehaltlos zur Kenntnis: Zwei Räte stimmten gegen den Bauantrag.

Befürwortet wurde der Kauf eines Wasserspiel- und eines Klettergeräts für den Spielplatz am Kiesibeach. "Diese beiden Geräte stellen eine Aufwertung des Spielgeländes dar", urteilte Walberer. Den Preis bezifferte er auf insgesamt 15 000 Euro: "Doch das sollten unsere Kinder uns wert sein." Christian Mörtl (SPD) fragte, ob es sinnvoll sei, in Ufernähe eines Badeweihers ein zudem kostspieliges Wasserspielgerät zu platzieren. Außerdem mahnte er die Anbringung eines Rettungsrings an.

Dritter Bürgermeister Wolfgang Graser (FWB) befürwortete die Geräte und hoffte, dass deren Aufstellung "nicht das Ende, sondern der Anfang der Aufwertung des Freizeitgeländes" sein werde. Graser schlug vor, einen überdachten Platz für kulturelle Veranstaltungen zu errichten. Gegen die Stimme Mörtls stimmt der Stadtrat schließlich für den Kauf der Geräte.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.