Sven Pollert verpasst Heimsieg knapp
Besold siegt beim Pressather Triathlon

Vor dem Start (Foto: mng)
Sport
Pressath
09.07.2016
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Die Zeichen standen nach vielen Jahren wieder einmal auf Heimsieg am Kiesi-Beach. Doch der Marktredwitzer Andreas Besold spielte beim Triathlon der DJK Pressath auf den letzten Kilometern seine Laufstärke aus und fing den Pressather Sven Pollert ab.

In 1:07:32 Stunden siegte Andreas Besold vom RSC Marktredwitz genau eine Minute vor Sven Pollert, der inzwischen für den SG Prinz Eugen München startet. Auf Platz drei landete Klaus Haberkorn vom TV Waldsassen. Bei den Frauen feierte die Tschechin Jana Brantlova einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg vor Helena Pretzl vom TV Burglengenfeld und Julia Merk vom Laface-Team Weiden.

So klar der Rennverlauf bei den Damen, so umkämpft war er bei den Herren. Schon nach dem Schwimmen hatten sich Pollert und Besold abgesetzt. Mit 10 Sekunden Vorsprung stieg Pollert als Erster aus dem städtischen Kiesweiher und aufs Rad. Als er von der welligen Radrunde über Döllnitz, Eichelberg, Hammerles und Altendorf nach Pressath zurückkam, betrug der Vorsprung auf Besold schon mehr als eine halbe Minute. Die weiteren Verfolger lagen bereits über anderthalb Minuten zurück.

Weil sich Pollert zuletzt beim Laufen starkt verbessert hatte, schien der Sieg nahe. Der Pressather, der berufsbedingt inzwischen bei München lebt, verlor tatsächlich auf keinen Konkurrenten Zeit - außer auf Besold. Bei der Verpflegung nach zwei Kilometern hatte der den Rückstand bereits auf unter 10 Sekunden gedrückt, kurz vor dem zweiten Anstieg nach rund 4 Kilometern war das Rennen entschieden: Besold lag 100 Metern vorn. Auf der verbleibenden Strecke baute er den Vorsprung auf eine Minute aus.

Bei den Staffeln siegte das Team des ASV Cham. Dessen starker Schlussläufer fing das Team Corona Weiden noch ab, das nach dem Radfahren vorne lag. Auf Platz drei landete die Ärztestaffel Hot Docs (Alle Ergebnisse auf der DJK-Homepage).

Für die insgesamt rund 100 Starter hatte die DJK Triathlon-Abteilung wie gewohnt alles perfekt vorbereitet. Dazu passte das warme, aber nicht zu heiße Wetter. Lediglich der böige Wind machte die Radstrecke zusätzlich schwer. Zwischen- oder Unfälle gab es ebenso wenig wie schwerere Verletzungen.
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