TSV hat Talsohle bei den Finanzen und der Mitgliederzahl durchschritten
Auf einem guten Weg

Josef Sirtl. Bild: is
Sport
Pressath
22.04.2016
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Die Verantwortlichen des TSV sind optimistisch. Ihre Berichte in der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Sportzentrum an der Wollauer Straße zeigten eindrucksvoll, dass der Verein wieder auf einem guten Weg ist - nicht nur was die Finanzen anbelangt.

Die Talsohle der vergangenen Jahre ist durchschritten. Mit Zuversicht geht die Vereinsspitze an die noch anstehenden Aufgaben heran. Eine davon ist die Renovierung der Duschen und der Toiletten, die laut Vorsitzendem Josef Sirtl als nächstes ansteht.

Bereits auf dem Sportheim installiert ist ein neues Dach. Gleiches gilt für eine Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserversorgung und der Heizung, die der Verein erneuert und auf Gas umgestellt hat. Abgeschlossen wurde im vergangenen Jahr die Sanierung des Trainingsplatzes, der wieder bespielt werden kann. Die Mitglieder der Tennissparte haben die Plätze saniert. Das "neue Tennishäusl" hat seine Feuertaufe bereits bestanden.

Ärger und Kosten verursachten dagegen Einbrecher, die mehrmals im Sportzentrum zu Gast waren, erklärte Sirtl. Um die Versicherungsbeiträge nicht über Gebühr wachsen zu lassen, sei der Einbau einer Alarmanlage unumgänglich gewesen. Aber auf lange Sicht sei das die kostengünstigste Lösung. Als äußerst gelungen bezeichnete der Vorsitzende das Starkbierfest und das Oktoberfest zusammen mit den Pressather Musikanten in Hinblick auf den Besuch. Dies führt der Redner auf die herausragende Arbeit der "TSV-Eventmanagerin" Gerlinde Reichl zurück.

Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende auch mit der Entwicklung der Mitgliederzahlen. Der Rückgang der vergangenen Jahre wurde gestoppt. Zur Zeit zähle der TSV 627 Personen. Das 90. Jubiläum im kommenden Jahr soll in einem würdigen Rahmen gefeiert werden, wobei die Detailplanungen in Kürze anlaufen werden. Mit dem Dank an alle Helfer in und um den Verein, an die Pächter des Vereinslokals, Heidi und Werner Emmerich, an den Fördererkreis, die Betreuer und Abteilungsleiter beendete Sirtl seine Ausführungen.

Kassenverwalter Rainer Sirtl legte eine genaue Übersicht der Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2015 vor. Der erwirtschaftete Gewinn floss in die großen Investitionen. Seine Zahlen bestätigte Martin Schmidt. "Der Versuch der letzten Jahre, gut und vernünftig zu wirtschaften, kann als gelungen bezeichnet werden", unterstrich der Revisor.

Bürgermeister Werner Walberer hob die große Bedeutung des TSV für die Stadt hervor. Er erinnerte an früher, als die Fußballer in der Landesliga spielten, und lobte die gute Jugendarbeit. "Was der Verein auf sportlichen und baulichen Bereich in den letzten Jahren geleistet hat, ist vorbildlich." In diese Kerbe schlug auch Stadtverbandsvorsitzender Christian Panzer, der auf das diesjährige Bürgerfest hinwies und um aktive Teilnahme bat.

Die Versammlung gedachte den Verstorbenen Albrecht Baier, Stadtpfarrer Ludwig Bock, Hildegard Grafberber, Siegried Grafberger, Max Kellner, Ludwig Küspert, Marga Schmid, Andreas Walberer und Maria Reithmann. (Bericht folgt)
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