24-Stunden-Übung für Jugendfeuerwehr
24 Stunden Leben retten

Geht es um Menschenleben, muss die Feuerwehr schnell und sicher handeln. Damit jeder Handgriff sitzt, übten die Kameraden alle möglichen Szenarien. Bild: is
Vermischtes
Pressath
20.09.2016
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Einen Einsatz der besonderen Art hielt die vergangene Woche für die Jugendgruppe der Feuerwehr Pressath bereit. 24 Stunden hielt er die Kameraden auf Trab.

Die Übung war am Dienst der Berufsfeuerwehr ausgerichtet. An diesem Tag wurden verschiedene Einsatzszenarien möglichst realistisch bei Tag und Nacht geübt. Noch am Anfang hieß es für die Teilnehmer "Einsatz für Florian Pressath". Im Hessenreuther Wald geriet eine Person beim Arbeiten unter einen Baum, musste gesucht und dann unter Einsatz aller Kräfte gerettet werden.

Sturz verhindern


Kurz danach wurde die Truppe zu einem Scheunenbrand, der durch einen brennenden Holzstapel simuliert wurde, gerufen. Auch diesen Einsatz bewältigten die Kameraden schnell und ohne große Schwierigkeiten. Ganz anders gestaltete sich dann die nächste Alarmierung: Auf dem Dach einer Industriehalle wollte sich eine suizidgefährdete Person in die Tiefe zu stürzen.

Mit vereinten Kräften schafften es die jungen Feuerwehrkräfte, den Delinquenten von seinem Vorhaben abzuhalten und sicher nach unten zu bringen. Weiter ging es dann mit der Rettung einer verschütteten Person in einem Hackschnitzelbunker. Nach gewaltigen Anstrengungen konnte diese Person ausgegraben und schließlich an den Rettungsdienst übergeben werden. Damit aber war der Tag noch lange nicht beendet. Vielmehr stand dann noch der Einsatz "Beseitigung einer Ölspur" an. Dies ist vornehmlich die Aufgabe der Feuerwehr und vor allem aus Gründen des Umweltschutzes und der Verkehrssicherheit notwendig. Dazu hieß es, das Bindemittel zu streuen und dann wieder mit Besen und mit Schaufel zu beseitigen. Dieser Berufsfeuerwehrtag war eine perfekte Mischung von theoretischen und praktischen Schulungen. Den Teilnehmern machte es viel Spaß. Der Dank von Feuerwehrkommandant Andreas Kneidl galt neben den Feuerwehrlern auch den Jugendwarten und den Firmen, die ihr Gelände für die Übungseinsätze zur Verfügung stellten.
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