35 Ehejubilarpaare blicken auf gemeinsame Jahre zurück
„Die Liebe hält, was sie verspricht“

In guten und in schlechten Zeiten: 35 Jubelpaare blicken auf viele gemeinsame Jahre zurück. Auf Einladung der Pfarrei Sankt Georg feierten sie ihren Festtag mit einem Dankgottesdienst. Sie haben Schönes und Schweres erlebt, Freude und Leid, Hoffnungen und Ängste gemeinsam erfahren. Das ist ein Grund, Gott zu danken, hob Stadtpfarrer Edmund Prechtl hervor. Bild: mng
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Pressath
27.09.2016
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(mng) Bereits zum dritten Mal lud die Pfarrei zur Ehejubiläumsfeier. 35 Paare waren dem Aufruf von Stadtpfarrer Edmund Prechtl zum Dankgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Georg gefolgt. "Sie können auf zehn, 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55 und sogar auf 59 Jahre Ehe zurückblicken." Den Festgottesdienst gestaltete der Chor "Blue Heaven".

Eingangs begrüßte Pfarrer Prechtl die Jubilare und freute sich mit ihnen über die vielen Jahren auf ihrem gemeinsamen Lebensweg. "Sie können sich viel erzählen und werden sich auch an vieles erinnern." Passend zum Anlass die Dekoration des Altarraums: zwei aufragende Holzbohlen, die eine Stele bildeten, geschmückt mit roten Herzen, in deren Mitte Zahlen von zehn bis 60 standen.

Im Mittelpunkt der Predigt stand die Liebe, die man nicht kaufen könne. "Am heutigen Tage voll Sonne und Licht ist es wichtig, Dank zu sagen." Weiter führte er aus, dass es mit der Liebe so sei, wie mit den fünf Blättern unter jeder Rosenblüte. Diesen Blättern könne so schnell nichts etwas anhaben und sie fallen auch nicht so leicht ab. Sie trotzen Kälte und Hitze und halten eine lange Zeit. "Gott ist mit Ihnen gegangen, hat Sie geführt und Ihre Zweisamkeit vollendet. Christus ist die Mitte in Ihrem Leben, Sie werden immer wieder neu durchdrungen von Gottes Liebe."

Nach der Kommunion erbat Prechtl für die Jubelpaare Gottes Segen, Zuwendung und Kraft für alle Tage. Bei "Blue Heaven" bedankte er sich für die Gestaltung, beim Pfarrgemeinderat für die Vorbereitungen zum Festtag. Er und Pfarrgemeinderatssprecherin Renate Kneidl verteilten nach dem Segen an die Ehefrauen jeweils eine Rose.

Wie es bei Hochzeiten Tradition ist, folgte eine weltliche Feier im festlich dekorierten Pfarrsaal, wo der Abend bei Imbiss und Umtrunk und heiteren Gesprächen ausklang. Die Organisation oblag dem Öffentlichkeitsausschuss des Pfarrgemeinderates.
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