Abschlussfeier an der Mittelschule Pressath
Kein Tag wie jeder andere

Zum erfolgreichen Schulabschluss an der Mittelschule gratulierten unter anderem Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister Werner Walberer (von rechts), Rektorin Ulrike Neiser, Elternbeiratsvorsitzender Andreas Reindl (Vierter von rechts) und die Trabitzer Bürgermeisterin Carmen Pepiuk (Sechste von rechts) sowie Klassenlehrer Holger Popp (Neunter von links) den jungen Männern und Frauen. Alle 20 Absolventen erreichten den Abschluss. Bild: nn
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Pressath
26.07.2016
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Einen erfolgreichen Jahrgang entließ die Mittelschule ins Leben. Alle 20 Absolventen erreichten den Abschluss, weit über 80 Prozent bestanden den "Quali", gar drei Schüler glänzen mit einer Eins vor dem Komma.

Als Prüfungsbeste wurden Stefan Selch (1,44), Andreas Hierold (1,77) und Lena Janner (1,88) ausgezeichnet. Unter dem Motto "Heute ist kein Tag wie jeder andere", begrüßte Rektorin Ulrike Neiser die Entlassschüler, Eltern, Lehrer und zahlreiche Ehrengäste in der Stadthalle. "Heute ist der Tag gekommen, an dem man den Lohn für die vielen Mühen der letzten Jahre einfahren kann."

Die Schulleiterin attestierte der Abschlussklasse freundliches, williges und kooperatives Verhalten. Ferner sei es ein Jahrgang gewesen, bei dem manche intensiv gefordert und gefördert werden mussten. Rektorin Neiser zitierte den krankheitsbedingt abwesenden Klassenleiter Konrektor Georg Anzer, der die Absolventen über zweieinhalb Jahre lang als eine angenehme und liebenswerte Klasse erlebt hatte, in dem das Unterrichten Freude gemacht habe.

Die Jugendlichen seien immer selbstständiger geworden und hätten Verantwortung für sich selbst und die Schulgemeinschaft übernommen. Neiser nannte als Beispiele die Mithilfe bei den Bundesjugendspielen, beim Schülercafé, Weihnachtsbasar und Schülerdisko. Die Schulleiterin attestierte den Jugendlichen Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit. Als Wunsch für die Zukunft formulierte sie: "Zeigt euch weiter so engagiert, steht für eure Überzeugungen ein und nehmt euren Lebensweg selbst in die Hand."

Von einer ersten wichtigen und erfolgreich bewältigten Lebensetappe sprach Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Werner Walberer. An diesem Tage dürfe der Stolz auf das Erreichte im Mittelpunkt stehen und die frohe Aussicht, dass es auch ein Leben nach der Schule gibt. Walberer wünschte den Schülern, dass sie mit Zuversicht und Optimismus an das Leben herangehen und Eigenverantwortung übernehmen. "Werdet keine Menschen, die ständig jammern oder die Schuld bei anderen suchen, sondern solche, die Lösungen nach vorne anstreben und Wege gehen, die sie sich selbst erkämpft haben." Ein besonderes Dankeschön sprach der Redner all denen aus, die zum Erfolg der Absolventen beigetragen haben.

Anerkennende Worte für die erzielten Leistungen fand auch Elternbeiratsvorsitzender Andreas Reindl. Er appellierte an die jungen Männer und Frauen, auf das Gelernte aufzubauen, Schwierigkeiten zu meistern und den richtigen Lebens- und Berufsweg einzuschlagen.

Abschiedsworte richtete auch Klassenlehrer Holger Popp an die Anwesenden. Am 5. April hatte er für den erkrankten Klassenleiter Georg Anzer die neunte Klasse übernommen. Diese letzten paar Wochen seien von intensiven Prüfungsvorbereitungen geprägt gewesen, meinte Popp. Gemeinsam habe man ein Ergebnis erzielt, auf das alle Beteiligten stolz sein könnten. "Ihr seid so gut ausgestattet, dass sich für euch Türen öffnen und auch Erfolge einstellen werden." Popp dankte allen, die ihn in dieser Zeit so tatkräftig unterstützt hatten.

Einen eher humorvollen Rückblick wagten die beiden Schülerverteterinnen Sarah Hochholzer und Annalena Hofmann. Trotz gelegentlicher Schwierigkeiten und Dissonanzen überwog das Positive in ihrer Rede. Mit einem großen Dankeschön an alle in der Schule Tätigen schlossen sie den Reigen der Ansprachen.

Bereits vorher trafen sich die Schüler, Eltern und Lehrer zum Dankgottesdienst in der Altöttingkapelle. Zelebrant war Pfarrer Werner Kaspindalin. Die Mädchen aus der 5. und 6. Klasse unter Leitung von Ruth Seitz, Holger Popp und Ulrike Neiser gestalteten die Entlassfeier musikalisch und tänzerisch. Auch alle 18 Schüler der Klasse M 9 hatten die Prüfungen zum qualifizierenden Abschluss erfolgreich bestanden. Sie erhielten von Klassenleiter Wolfgang Veigl-Meyer die Zeugnisse. Die gemeinsam gesungene Deutschlandhymne beendete die Feier.
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