Ausbau einer Krankenstation in Tansania: Helfer berichten bei Filmabend über ihre Arbeit
Ob Geräte oder Geld: Alles hilft

Freude bei den beiden Initiatoren Ewald Walberer und Bernhard Forster (von rechts): Für den Aufbau einer Krankenstation in Tansania erhielten sie anlässlich ihres Filmvortrags im Pfarrsaal eine finanzielle Unterstützung von 300 Euro durch den Missionsausschuss. Elisabeth Walberer und Maria Lober (von links) übergaben die Spende. Bild: mng
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Pressath
11.07.2016
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Großes Herz für die Krankenstation in Kilimahewa: Der Missionsausschuss unterstützt das Projekt von Bruder Markus Forster in Tansania finanziell. Jede, auch noch so kleine Spende, sei willkommen, betonten Bernhard Forster und Ewald Walberer bei ihrem Filmvortrag über ihre Arbeit in Tansania.

Rund 50 Zuhörer waren dazu in den Pfarrsaal gekommen. Seit über 30 Jahren arbeitet der gebürtige Schwarzenbacher Bruder Markus Forster in Tansania: im Kloster Ndanda und in der Missionsstation Kilimahewa, rund 80 Kilometer südlich der Hauptstadt Dar es Salaam. Er hat dort vor Jahren eine Missionsstation errichtet. Als er im vergangen Jahr seine Oberpfälzer Heimat besuchte, erzählte er, dass in der Krankenstation dringend zwei OP-Säle eingerichtet werden müssten.

Das war der Anlass für Bernhard Forster, Krankenhäuser in ganz Bayern zu besuchen, um nicht mehr benötigte medizinische Geräte, OP-Besteck, Rollstühle und vieles mehr zu sammeln. Schließlich füllte das Material zwei 20-Fuß-Container. Und weitere Geräte und Ausrüstung werden dringend benötigt, machte der Referent deutlich. Deshalb werde ein weiterer Container losgeschickt. Dafür sei Geld erforderlich: Der Transport koste 7000 bis 8000 Euro.

Grund genug für den Missionsausschuss des Pfarrgemeinderats, dies finanziell zu unterstützen. Maria Lober und Elisabeth Walberer händigten Bernhard Forster und Ewald Walberer 300 Euro aus. Die beiden Helfer freuten sich sehr darüber und erklärten: "Ganz sicher wird Bruder Markus dankbar dafür sein."
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