Ausbuttern der Frauen-Union im Altenheim St. Josef mit Musik-Duo Sophia und Sandro Weber
Wie in alten Zeiten

Das Ausbuttern in Altenheim machte allen Beteiligten sichtlich Spaß. Bild: is
Vermischtes
Pressath
17.03.2016
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"Aller Anfang ist schwer" heißt ein altes deutsches Sprichwort. Beim Ausbuttern ist das genau umgekehrt. Dies zeigte sich im Altenheim St. Josef als die Frauen-Union (FU) Pressath die Heimbewohner zum zünftigen Ausbuttern in die Cafeteria einlud.

Teamarbeit gefragt


Am Anfang geht das Stampfen mit dem "Butterfassl" ganz leicht. Doch je mehr Butter sich bildet, umso schwerer wird es. Deshalb war Teamarbeit gefragt. Wer von den Heimbewohnern oder Gästen wollte, durfte sich beteiligen. Die Vorsitzende der Frauen-Union, Susanne Reithmayer freute sich neben den Heimbewohnern und Leiterin Christine Tschauner und das zahlreiche Personal begrüßen zu können. "Wir wollen den Heimbewohnern ein paar schöne Stunden bescheren und sie an frühere Zeiten erinnern", betonte Reithmayer die nicht unerwähnt ließ, dass die Frauen-Union nun schon zum 35. Mal das Ausbuttern organisiert. Früher war die "Chefbutterin" die unvergessene Kreisbäuerin Roswitha Scheidler und die in Pressath bestens bekannte FU-Vorsitzende Johanna Wischer und ihr Team. Nun hat seit einigen Jahren eine junge Generation das Sagen bei der Frauen Union, aber auch diese will die Tradition fortführen und bewahren. Dreimal musste das Butterfass mit Rahm gefüllt werden, damit auch das ganze Haus und die Bewohner in den Krankenstationen mit den Köstlichkeiten versorgt werden konnte. Gäste und Bewohner genossen mit gutem Appetit die "heißen Erdäpfel", den "Stinkakas", die frische Butter, die leckere Buttermilch und das Bauernbrot. Ganz gut kamen die "Lieder aus alten Zeiten" an, die das Duo Sophia und Sandro Weber anstimmten und zum Mitsingen animierten.

Unvergessliche Zeit


Sie ließen den Wildbach rauschen und bekannten, dass sie "vom Wold dahoam", sind und stimmten auch das "Zigeunerleben" an. Da herrschte schnell Stimmung im Alten- und Pflegeheim, die den Senioren lange Zeit unvergessen bleiben wird. Den Heimbewohnern hat es gefallen, was der beste Dank für die Verantwortlichen der Frauen-Union ist. Eine Heimbewohnerin brachte es auf den Punkt: "Des wor fei schei und guat".
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