Begegnungscafé entwickelt sich zur festen Einrichtung in Pressath
Unsicherheiten sind passé

Vermischtes
Pressath
25.11.2016
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Der Helferkreis Asyl Pressath lud zum Begegnungscafé in den Räumlichkeiten im Hans-Ficker-Vereinshaus, die die AWO zur Verfügung stellte. Dank der Kuchenspenden der Mitglieder des Helferkreises Asyl und nicht zuletzt der Asylbewerber, freuten sich die rund 70 Besucher über ein umfangreiches Büfett. Auch deftige Blätterteigspezialitäten wurden angeboten. "Von den kleinen Unsicherheiten auf beiden Seiten der Gäste ist dieses Mal nichts zu spüren. Unsere Bemühungen zeigen Früchte: "Berührungsängste sind passé", freute sich Gudrun Raab. Sie begrüßte Asylbewerber und Ehrenamtliche aus Eschenbach und Trabitz.

Herrschendes Gesprächsthema war die schwierige und anstrengende Wohnungs- und Arbeitssuche. Viele der Schutzsuchenden haben mittlerweile die Anerkennung erhalten und dürfen aus den Gemeinschaftsunterkünften ausziehen und sich Arbeit suchen. Dies stellt sowohl die Geflüchteten als auch ihre deutschen Unterstützer vor neue Herausforderungen. Erfreulich ist, dass vor allem die Familien in Pressath bleiben wollen. Wer sich näher mit dem Thema "Flucht und Integration" auseinandersetzen möchte, kann das am Dienstag, 2. Dezember, in der Aula der Wirtschaftsschule in Eschenbach tun. Ab 19.30 Uhr ist dort eine Lesung von Hassan Ali Djan mit anschließender Diskussion. In seinem Buch "Afghanistan. München. Ich." berichtet der Autor bei freiem Eintritt über seine eigene Flucht.
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