Bundesstraße 470 mehrere Stunden gesperrt [Aktualisierung]
Drei Leichtverletzte und Totalschaden nach Unfall bei Zettlitz

(Foto: jma)
Vermischtes
Pressath
10.11.2016
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Die Autos waren fast neu, der Schaden hoch. Das Blech im Wert von insgesamt 145.000 Euro war nach dem Unfall auf der B470 zwischen Eschenbach und Pressath auf Höhe Zettlitz am Ende nur noch ein Haufen Schrott. Für die drei Fahrer ging die Karambolage trotzdem glimpflich aus.

Vermutlich kam ein 55-Jähriger aus Auerbach heute, Donnerstag, gegen 14.45 Uhr mit seinem BMW rechts von der Straße aufs Bankett ab, als er von Eschenbach nach Pressath unterwegs war. "Wir gehen davon aus, dass er gegengelenkt hat und dabei ins Schleudern geraten ist", erklärt Polizeisprecher Werner Stopfer den Unfallhergang. Das Auto sei dadurch auf die Gegenfahrbahn geraten, links in die Leitplanke geknallt und schließlich mitten auf der Straße stehen geblieben. Gleichzeitig fuhr ein 50-jähriger Eschenbacher von Pressath in Richtung Rußweiherstadt. Der Mann konnte nicht mehr ausweichen und prallte mit seinem Ford C-Max in den BMW. "Wie der Teufel so will", sagt Stopfer, fuhr eine 45-Jährige aus Eschenbach in ihrem BMW Kombi ebenfalls nach Eschenbach. Der Wagen der Frau krachte in die beiden bereits demolierten Autos. "Wir gehen davon aus, dass die schon gestanden sind", meint Stopfer.

Drei Leichtverletzte - Gesamtschaden von 145.000 Euro


Die Fahrer erlitten leichte Verletzungen - vor allem Prellungen und einen Schock. Sie kamen nach Pegnitz und Weiden ins Krankenhaus. Die 45-Jährige begibt sich laut Stopfer selbst zum Arzt. "Letztendlich ist es der modernen Fahrzeugtechnik zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert wurde", weiß der stellvertretende Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Eschenbach. Weil die Wagen fast neuwertig waren, beziffert sich der Schaden auf 145.000 Euro. Auch vier Leitplankenfelder sind beschädigt worden.

Bis kurz nach 17 Uhr war die B470 komplett gesperrt, die Feuerwehren Eschenbach, Pressath und Feilersdorf sicherten die Unfallstelle und leiteten den Verkehr über Zettlitz und Grub um. Zudem waren drei Rettungswagen, ein Krankenwagen und zwei Notärzte vor Ort. Danken will Stopfer auch der Bereitschaftspolizei Nürnberg, die zufällig in der Nähe des Unfalls unterwegs war und die Stelle solange absicherte, bis die Eschenbacher Streife eintraf.
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