Elisabeth Lobenstein wird 96
Mama, Oma, beste Freundin

Jubilarin Elisabeth Lobenstein feierte ihren 95. Geburtstag. Sie ist gleichzeitig die älteste Bürgerin Pressaths. Bild: is
Vermischtes
Pressath
23.06.2016
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Lang war die Liste der Gratulanten, die sich auf den Weg machten, um der ältesten Pressather Bürgerin, Elisabeth Lobenstein , zum 96. Geburtstag die besten Wünsche zu übermitteln. Allerdings trafen sie die Jubilarin nicht in ihrer Wohnung in der Lettenstraße 14 an, sondern im Seniorenheim St. Josef, in das sie vor einigen Tagen ihren Wohnsitz verlegte.

Glückwünsche und Geschenke überbrachten ihr unter anderem zweiter Bürgermeister Max Schwärzer , der Seniorenbeauftragte Albert Butscher sowie Peter Eichler und Rudolf Kühnelt vom Ortsverband der Sudentendeutschen Landsmannschaft. Vertreten war auch der Heimatpflegebund Pressath mit ersten Vorsitzenden Josef Neuber und der VdK-Ortsverbandsvorsitzende Anton Gareis .

Grüße übermittelten auch der Katholische Frauenbund und Mütterverein und der Kreisverband des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes sowie die Pfarrei St. Georg Pressath. Selbstverständlich ließ es sich auch die Leitung und das Personal des Altenheimes nicht nehmen dem "Neuzugang" seine Aufwartung zu machen. Das Licht der Welt erblickte Elisabeth Lobenstein am 20. Juni 1920 in Staab im Kreis Mies im Sudetenland. Nach dem Besuch der Volks- und Bürgerschule trat sie in die Lehrerbildungsanstalt in Mies ein, wo sie im Jahr 1939 ihre Reifeprüfung ablegte.

Nach dem zweiten Weltkrieg verschlug es die junge Lehrerin in den Landkreis Eschenbach. Schon bald fand sie eine Lehrerstelle in der Schule in Sassenreuth und dann in Zessau in der Gemeinde Trabitz. Nach der Geburt zweier Töchter nahm die Jubilarin eine Auszeit vom Schuldienst. 1957 nahm sie ihre Tätigkeit wieder auf und war für vier Jahre an der Schule in Eschenbach. Von 1961 bis zur Pensionierung 1980 wirkte sie in Tremmersdorf.

Aus der Ehe mit dem Lehrer Josef Lobenstein , gingen drei Töchter hervor. Über die Glückwünsche der fünf Enkel und zehn Urenkel freute sich die Jubilarin ganz besonders. Tief bewegt las sie einen Spruch der auf einem Tuch aufgedruckt war und der "Oma - ein bisschen Mama, ein bisschen Lehrerin, ein bisschen beste Freundin" lautete.
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