Erika Brandl über die Vorzüge des Honigs
Wie eingefangener Sonnenschein

Was es über Honig zu wissen gibt, erläuterte Erika Brandl beim Obst- und Gartenbauverein. Bild: is
Vermischtes
Pressath
30.05.2016
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Schon im Altertum schätzten die Menschen Honig als ein wohlschmeckendes und kostbares Geschenk von Mutter Natur. Sie verwendeten ihn nicht nur als Opfer für die Götter, sondern setzten ihn vor allem als Nahrungs-, Heil- und Kosmetikmittel ein.

Imkerin Erika Brandl referierte im Gasthaus Heining beim Obst- und Gartenbauverein zum Thema "Wissenswertes über Bienen und Honig". Damit wir jeden Tag Honig genießen könnten, seien Bienen unermüdlich im Einsatz. Für rund 4 Kilogramm Nektar fliegen die fleißigen Insekten rund 100 000 Mal vom Bienenstock zu den Blüten, berichtete sie. Sie besuchten dabei rund 20 Millionen Blüten und legten eine Flugstrecke von 160 000 Kilometer zurück. Diese Leistung ergebe ein Kilogramm Honig.

Klima macht den Geschmack


Honig ist laut der Rednern nicht gleich Honig, sondern vielfältig im Geschmack, Farbe und Konsistenz. Je nach Witterung, Pflanzenarten und Region fänden sich bei einem Imker bekannte heimische Sorten wie Raps-, Löwenzahn-, Klee-, Sommerblüten-, Akazien,- oder Waldhonig. Regionale Unterschiede wie Boden- und Klimaverhältnisse hätten direkten Einfluss auf die Natur. Deshalb sei Honig von Region zu Region und von Jahr zu Jahr immer wieder einzigartig.

Honig hält sich bei trockener, kühler und dunkler Lagerung drei bis vier Jahre. Die Inhaltsstoffe, die Verwendung in der Küche, für die Gesundheit und die Schönheit machen Honig zu einem breitflächigen Heil- und Genussmittel. Und dies bereits seit 12 000 Jahren, wusste Brandl. Honig sei wie eingefangener Sonnenschein und enthalte die ganze Heilkraft der Natur.

Wenngleich Honig keine Arznei ist, hilft er bei Erkältungen, beeinflusst die Verdauung, erhöht die Abwehrkräfte, ist appetitanregend, ist ein schneller Energiespender und pflegt das Herz. Abschließend gab Brandl den Tipp: Täglich morgens und abends einen Esslöffel Honig und das Immunsystem sei rundum geschützt.
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Evelin Lehnert aus Brand | 01.06.2016 | 21:24  
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