Erstkommunion in Pressath
"Lasst die Kinder zu mir kommen"

Stadtpfarrer Edmund Prechtl (Zweite Reihe, rechts) begleitete die 30 Erstkommunionkinder an ihrem großen Tag. Er rief die Eltern auf, ihren Kindern nichts Besseres mit auf den Weg zu geben, als dass sie ihnen lehren, dass es sich lohnt, an der Hand Gottes durchs Leben zu gehen. Bild: mng
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Pressath
02.05.2016
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30 Kinder empfangen in der Pfarrei Sankt Georg die Erstkommunion. Aber nicht nur für die Kinder war das ein besonderer Tag. Auch die Eltern standen im Fokus.

Ganz im Zeichen der Erstkommunion stand der Sonntag in der Pfarrei Sankt Georg: 30 Kinder durften zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gehen, um den Leib Christi zu empfangen. Stadtpfarrer Edmund Prechtl zelebrierte den Festgottesdienst.

Der Tag begann mit einem Kirchenzug vom Kindergarten unter Glockengeläut und Begleitung der Bläsergruppe der Pressather Musikanten zum Gotteshaus. Pfarrer Prechtl bezog sich in seiner Festpredigt auf das aufgestellte Plakat mit großen Händen, die die liebenden Hände Gottes symbolisieren.

"Die Hände sind über dem Wasser zu sehen, das uns an die Taufe erinnert, denn da hat Gott uns die Hand gereicht und uns in die Hand genommen. Er hat sie liebend auf uns gelegt. In seiner Hand sind wir geborgen und nichts kann uns aus seiner Hand entreißen", so der Geistliche. "Wenn Gott uns entgegenkommt, dann ist es wichtig, ihm unsere Hände hinzuhalten, denn er will ganz zu uns kommen und bei uns sein".

Auch an die Eltern richtete Prechtl sein Wort, da auch Gott ihnen seine Hand reicht. Und man müsse sich angesichts des Glaubens unserer Kinder fragen, ob auch wir noch seine Hand ergreifen oder durch unsere Gleichgültigkeit ausschlagen. Er rief sie auf: "Ihre vornehmste Aufgabe besteht darin, Ihr Kind zu Gott zu führen, denn von ihm wurden Ihnen die Kinder geschenkt. Deshalb können Sie Ihren Kindern nichts Besseres mit auf den Weg geben, als dass Sie Ihre Kinder lehren, dass es sich lohnt, an der Hand Gottes durchs Leben zu gehen", so seine Schlussfolgerung.

Die 30 Kommunionkerzen wurden nach der Erneuerung des Taufversprechens an der Osterkerze entzündet. Die Fürbitten um Stärkung des Glaubens trugen Kommunionkinder und Eltern vor. Pfarrer Prechtl versammelte die Mädchen und Buben um den Altar. Beim Vaterunser reichten sich alle die Hände, um die Verbundenheit mit Christus zu unterstreichen.

Zum Schluss galt Prechtls Dank allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten, sei es den Musikern, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und dem Kinderkirchenchor unter der Leitung von Conny Träger und Kerstin Farmbauer, die den Gottesdienst mit dem Organisten Siegfried Rupprecht festlich gestaltet hatten.
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