Familiengottesdienst in der Pfarrkirche
Wie ein schützender Schirm

Leitmotiv des Familiengottesdienstes in der Pressather Pfarrkirche war der Schirm. In den von den Kleinen vorgetragenen Kinderpsalmen lautete die Antwort jeweils "Gott, du bist wie ein schützender Schirm". Bild: mng
Vermischtes
Pressath
14.07.2016
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Wenn eine Kirche fast bis auf den letzten Platz gefüllt ist, hat das einen besonderen Grund. Wenn dann noch bei warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein Kinder, Pfarrer und Ministranten mit Regenschirm in die Pfarrkirche einziehen, ist die Verwirrung komplett.

Was es damit auf sich hatte, löste Pfarrer Edmund Prechtl anlässlich des Familiengottesdienstes schnell auf: "Gott breitet seine schützende Hand wie einen großen Schirm über uns aus. In der Bibel steht sogar, dass Gott wie ein Schirm für uns ist." Die kleinen Sänger, die vor dem Volksaltar Platz nahmen, waren mit Begeisterung bei der Sache. Begleitet wurden sie von Bernhard Kneidl und Petra Neumann an der Gitarre sowie von Angelika Leipold am Akkordeon.

Verschiedene Modelle


Eingangs sagte der Geistliche zu den Kindern, dass wohl jeder zu Hause einen Schirm habe. "Er ist ein wichtiger Begleiter an Regentagen, er schützt uns davor, dass wir nass werden. Gott hat uns versprochen, dass er uns nahe ist und wir bei ihm geborgen sind, ganz besonders, wenn es uns schlecht geht, wenn wir Trost brauchen."

In einer kleinen Meditation erzählten die Kinder von ihrem Regenschirm, einem Knirps, den man ganz klein zusammenlegen kann, einem Kinderwagenschirm, damit das Baby nicht von der Sonne geblendet wird und einem aus über dem Kopf gehalten Händen gebildeter Schirm.

In den Fürbitten, die die Eltern der Kindergartenkinder vortrugen, wurden die Anliegen, Bitten und Wünsche an Gott herangetragen, der unser Leben in seinen Händen hält.

Am Schluss des Familiengottesdienstes dankte Prechtl den Kindern und dem Kindergartenpersonal für das Einstudieren der Lieder und der liturgischen Texte. Anschließend bat er noch um Gottes Segen: "Auch wir sind dazu eingeladen, die guten Wünsche für unsere Mitmenschen immer wieder weiterzugeben. Als Zeichen dafür laden wir alle Väter und Mutter ein, ihre Hände wie einen Schirm über ihre Kinder zu halten, wie wir es auch schon zu Beginn des Gottesdienstes getan haben."

Mit einem langanhaltenden Applaus endete der Familiengottesdienst.
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Evelin Lehnert aus Brand | 15.07.2016 | 18:02  
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