Fasching beim Altenwerk
"Rentner-Garde" feiert sich selbst

Der Auftritt der Rentner-Garde. Bilder: is (2)
Vermischtes
Pressath
01.02.2016
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Viel Spaß hatten die Besucher beim Faschingstreiben, zu dem das Altenwerk der Pfarrei St. Georg am Donnerstag eingeladen hatte. Unter das närrischen Volk hatten sich auch Stadtpfarrer Edmund Prechtl und Seniorenbeauftragter Albert Butscher gemischt.

Wie immer hatten die Helferinnen um Leiterin Martha Ermer für passende Dekoration im Kolpingheim gesorgt. Auf dem Tischen wechselten sich bunte Krepp-Dekorationen und lustige Figuren ab. Klar, dass zur Faschingsfeier auch ein Kuchenbüfett gehört. Frisch gebrühter Kaffee und Krapfen und Kuchen fehlten nicht.

Eine Polonaise der "Rentner Garde", angeführt von Martha Ermer, eröffnete das Programm. Musikalisch begleitet von Günther Hösl am Akkordeon, sangen die Frauen vom Rentnerleben, das sie jeden Tag genießen. Weiter ging es mit der Melodie "Lustig ist das Zigeunerleben", bei der Pfarrer Prechtl als "schönster Mann im Saal" begrüßt wurde.

Anschließend kümmerte sich der Pfarrer um Stimmung und Lacher. Mit dem Lied vom "armen Floh", der sechs Haxen hat und der hüpft, begann die "Viecherei". Kurz darauf erschien Pfarrer Prechtl im Nachthemd und mit brennender Kerze und versuchte diese auszublasen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen klappte dies mit Hilfe des Opas. Ein weiterer Höhepunkt der Schau war dann der Sketch "Nach Weimar zum Schaller", gespielt von Herta Kellner und Marianne Gottschalk. Dabei ging es um den "Schreibtisch von Schiller" den ein Antiquitätenhändler namens Schaller versteigern wollte.

Martha Ermer schlüpfte dann in die Rolle einer 14-fachen Mutter. Wie es zu dieser großen Anzahl von Kindern kam, erzählte sie mit dem Hinweis auf die "Vier Evangelisten" auf die "sieben Brüder in der Bibel" auf die Regimentsnummer 9 des Ehemannes oder auf eine Fußballmannschaft. Da es bei der 12. Geburt Zwillinge wurden, einigten sich Mutter und Vater schließlich auf "Die 14 Nothelfer". Mit Liedern wie "Nach Hause gehn wir nicht" oder "Freut' Euch des Lebens" hielten Günther Hösl und Pfarrer Prechtl die Stimmung hoch.

In den Song "Sierra Madre" stimmen alle Besucher ein. Zum Abschluss wurde den Geburtstagskindern des Monates Januar, Helga Fischer, Katharina Neumann, Traudl Reithmeyer, Irene Kormann und Robert Ott, ein Ständchen gesunden.
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